Nassauische Heimstätte kauft rund 1.000 Wohnungen in Mittelhessen
Die rund 1.000 Wohneinheiten – fast ausschließlich ehemalige Werkswohnungen von Buderus – verteilen sich auf 230 Gebäude. Dominiert wird das Portfolio von kleineren Mehrfamilienhäusern, es zählen aber auch Einfamilien- und Reihenhäuser dazu. 47 Liegenschaften stehen unter Denkmalschutz.
Wohnungen in Wetzlar und Lollar
Wohneinheiten in anderen gebieten sowie die Gewerbeeinheite verteilen sich auf mehrere kleinere Kommunen. Die Wohngebäude sind in einem ordentlichen, gepflegten und soliden Zustand. Die Durchschnittsmiete variiert je nach Baujahr, Objektqualität und Ausstattung zwischen 5,12 € und 6,67 Euro.
Die Fluktuation ist gering, die Leerstandsquote liegt unter fünf Prozent. In den vergangenen Jahren wurden insgesamt rund 4,37 Millionen Euro investiert, zum Beispiel in Bäder, Fassaden, Fenster und Dämmungen sowie energetische Sanierungen.
Die Buderus Immobilien GmbH, die das Portfolio betreut hat, wird bis auf weiteres fortbestehen und sich auf die Verwaltung und Vermarktung von noch im Besitz befindlichen unbebauten Grundstücken konzentrieren. Einige Mitarbeiter der Buderus Immobilien GmbH wechseln zur NHW, die anderen Mitarbeiter haben Angebote von Bosch Thermotechnik bekommen.
„Mieter sind in guten Händen“
Die unbebauten Grundstücke befinden sich zu einem Drittel in unmittelbarer Nähe der Bestandsgebäude und verteilen sich auf den Lahn-Dill-Kreis sowie die Landkreise Marburg-Biedenkopf und Gießen.
Dr. Constantin Westphal, für den Ankauf verantwortlicher Geschäftsführer der NHW: „Im Rahmen unserer Unternehmensstrategie 2018+ haben wir das Ziel, von derzeit 60.000 auf perspektivisch 75.000 Wohnungen zu wachsen. Das Portfolio der Buderus Immobilien GmbH ist ein wichtiger Baustein auf diesem Weg. Die Mieter können sicher sein, dass sie bei uns in guten Händen sind. Die bestehenden Mietverträge bleiben selbstverständlich unberührt. Gemäß unserem gesellschaftlichen Auftrag wollen wir bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellen und dazu beitragen, dass dies auch in einer wirtschaftsstarken und prosperierenden Region wie Mittelhessen weiter der Fall ist. Auch künftig werden wir nachhaltig und werthaltig in den Bestand investieren.“
Weiterführende Links:
www.naheimst.de











