Nassauischen Heimstätte/Wohnstadt 2013 liegen im Plan
Das mit rund 61.000 Wohnungen an 140 Standorten größte hessische Wohnungsunternehmen liege damit zwar rund 9 Prozent unter dem Vorjahresergebnis, das bereite den Gesellschaftern jedoch kein Kopfzerbrechen.
„Es ist nicht die Aufgabe der beiden Wohnungsgesellschaften, immer neue Rekordergebnisse zu erwirtschaften, sondern neuen Wohnraum zu schaffen und in den Werterhalt des eigenen Bestandes zu investieren“, so Hinz.
Ungeachtet dessen freue sie, dass die Wohnstadt mit knapp über fünf Millionen Euro wieder deutliche Gewinne verzeichne und sich dies auch in der mittelfristigen Perspektive verstetige. Das eröffne neue Investitionsspielräume in Nordhessen.
Im Moment plane man in Nordhessen den Erwerb von bis zu 150 und den
Neubau von bis zu 30 Wohnungen. In Südhessen, konkret an den Standorten
Frankfurt am Main, Darmstadt und Wiesbaden habe man im Berichtsjahr 191
Wohnungen für den eigenen Bestand im Bau gehabt, weitere 585 Wohnungen
seien zurzeit ebenfalls dort und in Kelsterbach in Planung.
Im Bauträgergeschäft lägen die Handlungsschwerpunkte aktuell in einer intensiven
Grundstücksakquise sowie in der Planung zur Bauvorbereitung von rund
475 Wohnungen und 10 Gewerbeeinheiten in Frankfurt am Main, Wiesbaden
und Darmstadt.
Bis einschließlich 2018 wolle die Unternehmensgruppe 222 Millionen Euro in
den Wohnungsneubau vor allem in der Rhein-Main-Region investieren, so der
Leitende Geschäftsführer Dr. Thomas Hain. Dabei sollen die Investitionen zu
50 Prozent dem Mietwohnungsbau, darunter in erheblichem Umfang auch dem
geförderten Wohnungsbau, zugute kommen.
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