Hochwertiger Standard für genossenschaftliches Wohnen

Die Bocholter Heimbau eG im Westmünsterland ist ein Beispiel dafür, wie Wohnungsbaugenossenschaften auch mit relativ kleinen Projekten bedeutende Beiträge für ein attraktives Wohnen liefern: Ein Neubau sowie eine denkmalschutzgerechte Modernisierung mit insgesamt 15 Wohneinheiten tragen zur Quartierentwicklung und dem Erhalt architektonischer Stadtgeschichte in Bocholt bei. Beide Projekte folgen im Bad einer Komplettlösung.

Zwei Wohnprojekte der Bocholter Heimbau: Der Neubau von 15 Wohneinheiten und die Modernisierung eines denkmalgeschützten Hauses von 1926 in der Ritterstraße. FOTO: Bocholter Heimbau
Zwei Wohnprojekte der Bocholter Heimbau: Der Neubau von 15 Wohneinheiten und die Modernisierung eines denkmalgeschützten Hauses von 1926 in der Ritterstraße. FOTO: Bocholter Heimbau

Die Bad-Komplettlösung stammt von der Firma Ideal Standard. Unter anderem wurde die AquaBlade WC-Spültechnik und bodenebenen Duschwannen der Serie Ultra Flat S eingebaut.

Einkommensschwächere Mitbürger mit Wohnraum versorgen

In Bocholt mit seinen rund 71.099 Einwohnern (Stand 2018) und im benachbarten Rhede ist die Bocholter Heimbau eG mit einem Gesamtbestand von rund 2020 Wohnungen – davon 168 in Rhede – größte Wohnungsbaugenossenschaft. Ihr Leistungsspektrum deckt neben dem klassischen Mietwohnungsbau auch Felder wie barrierearmes Wohnen, Single-Wohnungen oder Wohnen für Familien ab. Hinzu kommen individuelle Serviceleistungen rund um das „Mieten und Wohnen“.

Die Genossenschaft hat sich zum Ziel gemacht, auch einkommensschwächere Mitbürger mit Wohnraum zu versorgen und ebenso einer Zielgruppe, die über Mietzuschussgrenzen liegt, attraktiven Wohnraum zu bieten. Das kann erreicht werden mit öffentlich gefördertem Wohnraum. Dabei hat die Quartierentwicklung einen hohen Stellenwert.

Aus dieser Unternehmensausrichtung ergeben sich grundsätzliche Anforderungen, die die Bocholter Heimbau auch an die Ausstattung ihrer Bäder stellt: Vernünftige, preisgünstige Wohnungen ausgestattet mit Produkten von Ideal Standard.

Nachverdichtung im Bestand

Wodurch sich der Ausstattungsstandard funktional und in Hinsicht auf das Baddesign auszeichnet, das illustrieren diese beiden Wohnprojekte der Bocholter Heimbau, die auch in einem städtebaulichen Kontext stehen: Der Neubau von 15 Wohneinheiten mit je ca. 70 m2 an der Lübecker Straße im Investitionsvolumen von rund zwei Millionen Euro und die Modernisierung eines denkmalgeschützten Hauses von 1926 in der Ritterstraße für rund 600.000 Euro.

Es wurde von zwei Wohneinheiten auf drei Wohnungen erweitert: Erd- und Obergeschoß je 115 m2 und Dachgeschoss mit 65 m2. Die Neubaueinheiten entstanden auf einer Freifläche zwischen einer für die 1950er-Jahre typischen Nachkriegsbebauung.

Eine Besonderheit des architektonischen Entwurfs ist, dass auch das Dachgeschoss mit ansprechenden Wohnungen ausgebaut wurde. Dabei bringe die schwarze, pulverbeschichtete Aluminiumoberfläche der großzügigen Dachgauben einen modernen, individuellen Akzent ein, so der Architekt. Der Neubau ist eine Nachverdichtung im Bestand.

Es wurde ein Objekt mit zwölf Wohneinheiten eingefügt. In diesem Bereich unterhält die Bocholter Heimbau nun 163 plus die neuen 12 Wohnungen.

Neubau-Wohnungen der Genossenschaft sollen vermehrt so gestaltet werden, dass Mieter im Alter möglichst lange dort leben können. Zudem locken begleitende Serviceleistungen nicht zuletzt auch eine jüngere Mieterschaft. So verfügen bereits die neuen Wohnungen an der Lübecker Straße z. B. über Abstell- und individuelle Ladeplätze für Elektrofahrräder und E-Scooter.

Entscheidung für Nachhaltigkeit und Komfort

Die Bäder beider Projekte wurden mit einer identischen Komplettlösung von Ideal Standard gestaltet: Waschtisch- und WC-Keramik aus der Serie Connect Air Cube, wobei das WC mit AquaBlade Spültechnik ausgerüstet ist. Auch die Accessoires Wandspiegel, doppelte Handtuchhalter und WC-Bürstenständer sind stilistisch dazu passend aus der Serie Connect gewählt. Die Armaturen stammen aus der Serie TESI. Diese ist in drei Höhenvarianten sowie einem um 120 Grad schwenkbaren Auslauf besonders vielseitig einsetzbar. In der Dusche kommen Ceratherm 60 Thermostate, Ideal Rain Brausesysteme sowie Ultra Flat S Duschwannen zum Einsatz.

Im Anforderungskatalog der Bocholter Heimbau punktete der Ceratherm 60 Thermostat neben dem Verbrühschutz und der Cool Body Technologie auch mit seiner Ecofunktion. Sie senkt den Wasserverbrauch um bis zu 50 Prozent und garantiert eine konstante Wassertemperatur unabhängig von den Zulauftemperaturen. Dies unterstütze das Anliegen der Bocholter Heimbau, verantwortungsvoll mit natürlichen Ressourcen umzugehen.

Quelle: Ideal Standard

Mit der DSGVO sollen personenbezogene Daten geschützt werden. Ihre Firma muss diesen Datenschutz einhalten. Mit diesem Muster verpflichtet sich der einzelne Mitarbeiter, die Vorgaben zum Datenschutz einzuhalten. Sie können diese Verpflichtung beim Abschluss eines...
Printer Friendly, PDF & Email
7.12.2018
NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach zu Besuch im EBZ
Wie funktioniert Wohnungspolitik und wie lässt sich der Anteil von Frauen in Führungspositionen von Immobilienunternehmen erhöhen? Über beide Fragen diskutierte die Ministerin mit Berufsschülern und...
18.6.2018
Wende auf dem Wohnungsmarkt?
Ein Drittel aller Kommunen (138 deutsche Städte und Kreise) ächzt unter dem herrschenden Wohnungsmangel. Praktikable Lösungen sind bisher nicht in Sicht. Kostengünstiger Wohnraum in hoher Qualität...
15.9.2020
Mieter sollen mit attraktiven Alternativen zum eigenen Auto unterstützt werden, nachhaltig mobil zu sein und gemeinsam mit ihrem Wohnungsunternehmen einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Gemeinsam...
17.12.2019
Verantwortung
Das Wohnungsunternehmen Vonovia und der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) haben eine zweijährige Zusammenarbeit vereinbart, um Grünflächen in Quartieren zu städtischen Lebens- und Rückzugsräumen...
27.12.2019
Sonnenhaus-Pilotprojekt
Vivawest will bis 2024 rund 1,2 Milliarden Euro in den Neubau von knapp 7.000 Wohnungen investieren. Die gesamten Ausgaben für den Bestand steigen auf 2,8 Milliarden Euro.
9.3.2020
Digitales Planen und Bauen
Seit diesem Jahr ist BIM bei neuen öffentlichen Bauvorhaben verbindlich als Planungsmethode vorgegeben. Das Forschungsprojekt BIMSWARM verfolgt daher das Ziel, die Digitalisierung der Baubranche...