Nicht nur zu Weihnachten: Geldgeschenke für Heizungssanierer

Wer sich für eine moderne Heizung entscheidet, profitiert gleich doppelt. Der Staat unterstützt Sanierungsmaßnahmen, die Energie beim Heizen einsparen und den Ausstoß von Schadstoffen verringern, mit Zuschüssen und Krediten. Und: Mit dem Einbau einer neuen Heizungsanlage lassen sich Energiekosten dauerhaft zu senken.

FOTO: KfW
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Moderne Systeme arbeiten deutlich effizienter als Anlagen, die schon seit 15 oder mehr Jahren in Betrieb sind. Auf lange Sicht hat man am Jahresende mit einer neuen Heizung also spürbar mehr Geld in der Haushaltskasse. Weiterer Vorteil: Heizungssanierer bekommen einen Teil der Investitionskosten vom Staat geschenkt. Denn moderne Anlagen sparen sowohl Energie als auch klimaschädliche Emissionen ein und leisten damit einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz.

Tauscht man beispielsweise den alten Heizkessel gegen einen modernen Brennwertkessel, lassen sich allein dadurch bis zu 30 Prozent Energie im Jahr einsparen. Wer darüber hinaus zusätzlich auf die Kraft der Sonne setzt und eine Solarthermieanlage installiert, benötigt sogar bis zu 40 Prozent weniger Energie. Außerdem kann man sich in diesem Fall einen Teil der Investitionskosten über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zurückholen. Die Behörde verwaltet die Mittel aus dem Marktanreizprogramm (MAP), mit dem der Bund das Heizen mit erneuerbaren Energien fördert.

KfW bietet lukrative Optionen
Heizungssanierern können für die Umsetzung von Modernisierungsmaßnahmen einen einmaligen Zuschuss oder einen zinsgünstigen Kredit beantragen. Daneben fördern auch Länder und Kommunen Maßnahmen für mehr Effizienz beim Heizen.

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