Die "kalte Räumung" kann teuer werden

Gericht: OLG
Urteil vom: 23.08.2013
Aktenzeichen: 5 U 160/12
Stadt: Nürnberg

1106
Bild: AlenKadr/stock.adobe.com
Bild: AlenKadr/stock.adobe.com

1. Der Vermieter, der sich über das Gewaltmonopol des Staates hinwegsetzt und ohne Räumungstitel und außerhalb eines Zwangsvollstreckungsverfahrens Mieträume selber räumt und die vom Mieter oder mit dessen Willen von Dritten in die Mietsache eingebrachten Gegenstände entsorgt, haftet dem Mieter oder Dritten verschuldensunabhängig auf Schadensersatz. 2. Es kommt nicht darauf an, ob der Vermieter damit rechnen musste oder wusste, dass es sich bei den eingebrachten Gegenständen, um Gegenstände mit Wert oder Kunstgegenstände handelt. 3.

Weiterlesen mit IVV-Digital

Um den kompletten Artikel zu lesen benötigen Sie IVV-Digital oder IVV-Complete. Mehr Informationen zu unseren Produkten »

 

Falls Sie Fragen zu unseren Produkten oder Ihrem Bezugsstatus haben, können Sie unseren Leserservice kontaktieren »

Redaktion (allg.)

◂ Heft-Navigation ▸

Artikel Die "kalte Räumung" kann teuer werden
2.12.2020
Beispiel „Urbanes Gebiet“
Wohnviertel werden nicht nur mit Gastronomie und Läden durchmischt, sondern teils auch mit Handwerkern. Ein Beispiel, wie das funktioniert, liefert das Hamburger Quartier Kolbenhöfe.
1.8.2022
Öko-Baustoffdatenbanken
Natürliche Baustoffe liegen im Trend. Wer umweltbewusst planen und bauen will, sollte Öko-Baustoff- und Produktdatenbanken sowie entsprechende Siegel kennen. Wer bietet was?
6.11.2020
Bauschutt
Schwindende Rohstoffe, knapper werdende Deponieräume und ein wirksamer Klimaschutz machen es zwingend notwendig, den Materialeinsatz im Bauwesen neu zu denken. Die Circular Economy und das Prinzip...
6.4.2020
Mietkaution, Mietpfandrecht und Bürgen
Mietrückstände, Nebenkostennachzahlungen oder Sachschäden bergen finanzielle Risiken für Vermieter. Mit Mietsicherheiten, Mietpfandrecht und Bürgen können sie sich absichern. Deshalb ist es wichtig...