Instandsetzen von Gemeinschaftseigentum durch Eigentümer

Gericht: BGH
Urteil vom: 16.11.2012
Aktenzeichen: V ZR 9/12

1106
Bild: Rainer Sturm/pixelio.de
Bild: Rainer Sturm/pixelio.de

1. Die Wohnungseigentümer können vereinbaren, dass die Instandhaltung und Instandsetzung bestimmter im Gemeinschaftseigentum stehender Gebäudeteile (z. B. Balkone, Terrassen, Veranden, Einstellplätze) dem Wohnungseigentümer obliegt, zu dessen ausschließlichen Gebrauch das Gebäudeteile bestimmt ist. 2. Ein Mehrheitsbeschluss der Wohnungseigentümer, der von einer solchen Vereinbarung abweicht, entspricht nicht ordnungsgemäßer Verwaltung, sofern die Teilungserklärung keine Öffnungsklausel enthält bzw. die Voraussetzungen des § 16 Abs. 4 WEG nicht vorliegen.

Dieser Beitrag steht als PDF-Datei zur Verfügung.

Weiterlesen mit IVV-Digital

Um den kompletten Artikel zu lesen benötigen Sie IVV-Digital oder IVV-Complete. Mehr Informationen zu unseren Produkten »

 

Falls Sie Fragen zu unseren Produkten oder Ihrem Bezugsstatus haben, können Sie unseren Leserservice kontaktieren »

Redaktion (allg.)

◂ Heft-Navigation ▸

Artikel Instandsetzen von Gemeinschaftseigentum durch Eigentümer
5.6.2019
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, ob und unter welchen Voraussetzungen die kurzzeitige Vermietung von Eigentumswohnungen (z. B. an Feriengäste) auf der Grundlage einer sogenannten Öffnungsklausel...
6.3.2019
Im Normalfall müssen sich alle Wohnungseigentümer an der Sanierung von gemeinschaftlichem Eigentum beteiligen und die gemeinsam angesparte Instandhaltungsrücklage dafür einsetzen. Die...