Verwalterzustimmung bei Eigentumsveräußerung unterliegt keiner Verfügungsbeschränkung

Gericht: OLG
Urteil vom: 11.05.2011
Aktenzeichen: I-3 Wx 70/11
Stadt: Düsseldorf

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Bild: Vaceslav Romanov/stock.adobe.com
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Ist als Inhalt des Sondereigentums vereinbart, dass ein Wohnungseigentümer zur Veräußerung seines Wohneigentums die Zustimmung des Verwalters benötigt, so stellt dies keine Beschränkung der Verfügungsbefugnis als Ausnahme von § 137 S.1 BGB dar. Die einmal erteilte Zustimmung des Verwalters bleibt wirksam, auch wenn dessen Verwalterstellung vor Eintragung des Eigentumswechsels im Grundbuch endet.

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