Wohnbauaktivitäten der hanova

Rückbau im laufenden Betrieb und 24 neue, barrierefreie Wohnungen

02.10.2018

Das Grundstück der ehemaligen Seniorenwohnanlage in Kirchrod ist gut 14.000 qm groß. Hier baut Hannovers größter Immobiliendienstleister, die hanova, ein modernes Gebäudeensemble mit sieben Wohnhäusern mit insgesamt 87 barrierefreien 2- bis 5-Zimmer-Wohnungen. Die zueinander gruppierten Gebäude ersetzen die Altbauten aus den 1960er Jahren mit 62 Wohnungen, die sukzessive abgerissen wurden. Hanova investiert hier gut 21 Millionen Euro und schafft stadtnah bezahlbaren Wohnraum.

Visualisierung des Neubauprojekt Trautenauer Hof in Hannover-Kirchrode des Immobiliendienstleisters hanova
Visualisierung des Neubauprojekt Trautenauer Hof in Hannover-Kirchrode des Immobiliendienstleisters hanova.a

Die Gesamtwohnfläche des Projekts liegt bei rund 5.260 qm, wovon 3.600 qm öffentlich gefördert sind. 62 Wohnungen – damit deutlich mehr als die bei Neubauten vorgeschriebenen 25 Prozent – sind öffentlich gefördert und werden zu günstigen Konditionen vermietet. Der Mietpreis pro Quadratmeter bewegt sich zwischen 5,60 und 6,50 Euro. Die 25 frei finanzierten Wohnungen werden für 12 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter angeboten. Die Wohnungen des zweiten Bauabschnitts sollen im Herbst 2019 bezugsfertig sein.

hanova hat die Seniorenwohnanlage Trautenauer Hof 9-14 samt Grundstück im Jahr 2013 von der „Alterswohnung-Stiftung“ der Sparkasse Hannover übernommen. Da die Wohnungen nicht barrierefrei waren und die räumlichen Gegebenheiten einen Umbau nicht ermöglicht haben, hat hanova sich dazu entschieden, die Immobilie quasi „im laufenden Wohn-betrieb“ rückzubauen und durch moderne Neubauten zu ersetzen. Die Entwürfe kamen aus dem Architekturbüro Kellner, Schleich, Wunderling.

Umzugskosten wurden von hanova getragen

Der erste Wohnkomplex wurde 2016 abgerissen. Bestandsmieter zogen in umliegende Wohnungen der Altanlage um, während die ersten beiden Neubauten im KFW Effizienzhaus 70-Standard realisiert wurden. 21 Altbewohner sind nach Fertigstellung der ersten beiden Gebäude in die barrierefreien und teils rollstuhlgerechten Wohnungen eingezogen, bevor mit dem Abriss des zweiten Wohnkomplexes begonnen werden konnte. Alle Wohnungen verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse, hochwertige Bodenbeläge in Holzoptik, offene Wohn- und Essbereiche sowie ebenerdig geflieste Duschen. Mieterparkplätze sind in ausreichender Zahl vorhanden.

In einem der Gebäude richtet das DRK im Erdgeschoss eine Versorgungsstation ein. Daneben wird ein Wohncafé, das DRK-Mitarbeitern und Bewohnern offensteht und als kommunikatives Zentrum dient, eröffnet.

 

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