Gedämmte und bewohnte Dachgeschosse

Schlanke Dachkonstruktionen schaffen mehr Wohnraum

14.08.2017

Dämmen ist eine gute Sache. Bei zu dicken Dämmmaterialien geht aber Wohnraum verloren. Es zählt jeder Zentimeter in Ballungsräumen, bei EnEV-gerechten Dachsanierungen mit gleichbleibender Firsthöhe oder einfach weil das Baurecht die Maße von Traufe- oder Firsthöhe vorgibt. Ein Hersteller will jetzt heraus gefunden haben, dass schlanke Wandkonstruktionen bei gleichen Außenmaßen mehr Wohnraum erlauben.

Ein Arbeiter steht auf einer Dachkonstruktion und zieht Dämmmaterialien glatt.
Bei EnEV-gerechten Dachsanierungen zählt jeder Zentimeter. FOTO: PUREN GmbH

Für Bauträger und Wohnungsbaugesellschaften sind gedämmte, leistungsfähige Konstruktionen sehr wichtig. Dies gilt gleichermaßen aber auch für gedämmte und bewohnte Dachgeschosse. Auch hier ermöglichen Hochleistungsdämmstoffe schlankere Aufbauten und damit mehr Wohnraum unter dem Dach.

Durch leistungsfähige schlanke Kombi-Konstruktionen aus Aufsparren- und Zwischensparrendämmung, das hat Dämmstoffpionier puren aus Überlingen errechnet, sind beispielsweise bei einer etwa 80 m² großen Dachgeschosswohnung unter einem Satteldach rund 2,5 m², unter einem Walmdach gar über 5 m² Wohnflächengewinn zu erzielen.

Vorteile bei der Gebäudegestaltung

Architekten erzielen mit Hochleistungsdämmstoffen schlankere Gauben. Die Fensterlaibungen für Dachfenster gelingen filigraner und die Bekleidungen der Dachüberstände sind wegen der geringeren Konstruktionsdicken eleganter und preiswerter. Preiswerter werden auch die Dachkonstruktionen selbst, weil die Holzquerschnitte nicht mehr konstruktiv, wegen der dicken Zwischensparrendämmung, so hoch gewählt werden müssen.

Dämmungen über den Sparren befreien von Temperaturspannungen

Der sommerliche Hitzeschutz ist übrigens bei schlanken Konstruktionen ebenfalls gewahrt, weil dieser praktisch ausschließlich eine Funktion des U-Wertes ist. Wer eine Überhitzung des Dachgeschosses vermeiden will, muss vor allem bei Gauben und Dachfenstern einen außenliegenden Sonnenschutz einplanen. Die Faustformal hierfür lautet: Über jeden Quadratmeter unverschattete Fensterfläche strahlt die Sonne im Sommer rund 1000 Watt Wärmeenergie in einen Raum. Wer diesen Rat nicht beherzigt, muss im Sommer schwitzen, egal unter welchem Dach er wohnt.

Quelle: puren GmbH

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