Wohnungen für Genossen

Sechzig Prozent mehr Wohnfläche dank Nachverdichtung

In Freiburg-Littenweiler entstehen auf dem Grundstück in der Alemannenstraße 24 dauerhaft preisgedämpfte Genossenschaftswohnungen. Ein Neubau des Bauverein Breisgau ersetzt ein Bestandsgebäude und schafft 60 Prozent mehr Wohnfläche.

Spatenstich für den Neubau in der Alemannenstraße 21-23. FOTO: BAUVEREIN BREISGAU eV
Spatenstich für den Neubau in der Alemannenstraße 21-23. FOTO: BAUVEREIN BREISGAU eV

Alle bisherigen Bewohner konnten mit neuem Wohnraum versorgt werden - hier spielte der Vorteil einer Mitgliedschaft in einer Genossenschaft eine Rolle: lebenslanges Wohnrecht und bezahlbare Mieten.

Sinnvolle Nachverdichtung

Durch diese sinnvolle Nachverdichtung werden über sechzig Prozent mehr Wohnfläche auf dem Grundstück geschaffen. Die Nachbargebäude wurden bereits behutsam energetisch modernisiert.

Vierzig Prozent der Flächen werden freiwillig kirchlich bzw. öffentlich gefördert und wirken so stark preisdämpfend. Die Mieten beginnen bei 7,30 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Es entsteht ein Wohnungsmix aus Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen für alle Generationen. Die drei Mehrfamilienhäuser haben einen KfW 55 Standard und eine regenerative Pellets-Energieversorgung. Voraussichtlich im Frühjahr 2021 können die genossenschaftlichen Mietwohnungen von den Bewohnern bezogen werden.

Das Projektvolumen beträgt acht Millionen Euro, wovon zwei Millionen Euro durch Gelder der Mitglieder und der hauseigenen Spareinrichtung gestemmt werden  − ein Alleinstellungsmerkmal der Genossenschaft.

Der Verein wünscht sich Unterstützung der Kommunalpolitik sowie vertretbare wirtschaftliche Rahmenbedingungen für die Realisierung von genossenschaftliche Wohnprojekte auf den neuen Flächen in Kleineschholz, Dietenbach und Zähringen-Nord.

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