Gesucht: Innovative Bauherren

Serielles Modernisieren von Mehrfamilienhäusern mit Energiesprong

Die Modernisierungsrate von Bestandsgebäuden in Deutschland stagniert weiterhin bei ca. 1 %. Damit das Ziel des klimaneutralen Gebäudebestands bis 2050 erreicht wird, sind noch einige Hürden zu nehmen. Die Politik und alle am Bau beteiligte Akteure suchen dringend nach Lösungen, um den Prozess zu beschleunigen. Hier setzt das aus den Niederlanden stammende und kürzlich mit dem World Green Building Council Award prämierte Energiesprong-Prinzip an.

Wohngebäude sollten in Zukunft von Anfang an so gebaut und saniert werden, dass möglichst wenig Energie verschwendet wird. FOTO: ADOBESTOCK/SCHULZFOTO
Wohngebäude sollten in Zukunft von Anfang an so gebaut und saniert werden, dass möglichst wenig Energie verschwendet wird. FOTO: ADOBESTOCK/SCHULZFOTO

Das neuartige Sanierungskonzept setzt auf Digitalisierung, standardisierte Prozesse und vorgefertigte Bauelemente, mit denen ein klimaneutraler Energiestandard zu erschwinglichen Kosten realisiert werden kann.

Um diesen Sanierungsansatz auch in Deutschland in die Breite zu bringen, hat die dena das Projekt „Serielles Sanieren - Energiesprong Deutschland“ ins Leben gerufen, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt wird. Gemeinsam mit innovativen Unternehmen der Bau- und Wohnungswirtschaft wird das Energiesprong-Prinzip an den deutschen Markt angepasst und ein erster Absatzmarkt entwickelt.

Gesucht: Kooperationspartner aus der Wohnungs- und Bauwirtschaft

Damit wirtschaftliche attraktive Produktionsbedingungen erreicht werden können, ist eine große Zahl an Sanierungsobjekten Voraussetzung. Daher werden nun weitere Kooperationspartner aus der Wohnungs- und Bauwirtschaft gesucht.

Einladung zur Veranstaltung am 7. September 2018 von 10 bis 12 Uhr

Ort: Informations- und Kompetenzzentrum für zukunftsgerechtes Bauen (IKzB).  Die Veranstaltung ist besonders interessant für Wohnungsunternehmen, die Ihren Wohnungsbestand kostengünstig und zügig modernisieren wollen.

Interessierten Vertreterinnen und Vertretern aus der Wohnungs- und Bauwirtschaft wird das Modernisierungskonzept von Uwe Bigalke (dena-Teamleiter und Leiter des Marktentwicklungsteams von Energiesprong Deutschland) vorgestellt, die bisherigen Erfahrungen mit dem Konzept aus den Niederlanden präsentiert sowie erläutert, wie es nun in Deutschland Anwendung finden soll und wie sich Wohnungs- und Bauunternehmen daran beteiligen können.

Die Veranstaltung endet mit einem kleinen Mittagsbuffet, bei dem sich die Teilnehmer und Experten weiter über das Thema austauschen können.

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. Aufgrund begrenzter Kapazitäten vor Ort ist eine Anmeldung erforderlich. Der Veranstaltungsort ist fußläufig von Bus- und Bahnstationen erreichbar und barrierefrei zugänglich.
Hinweis: Die Veranstaltung wird teilweise in Englisch stattfinden.
Anmeldungen und Rückfragen bitte per E-Mail: effizienzhaus@zebau.de oder Tel. 040 - 380 384 - 0

Die ZEBAU GmbH in Hamburg ist bis 2019 mit der Konzeption, Verwaltung und Programmgestaltung des Hauses im Auftrag des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) zuständig.

Service: PDF zum Herunterladen: Das Energiesprong-Prinzip (siehe unten, 5 Seiten, kostenlos)

Über das Energiesprong-Prinzip

Das ursprünglich aus den Niederlanden stammende Energiesprong-Prinzip steht für einen digitalisierten und industrialisierten Bauprozess. Mithilfe von 3D-Scans und Industrie 4.0 werden Solardach- und Fassadenelemente passgenau vorgefertigt. Zusammen mit einem ebenso vormontierten Haustechnikmodul wird ein Nullenergiestandard erreicht, bei dem die Gebäude übers Jahr so viel Energie produzieren, wie ihre Bewohner für Heizung, Warmwasser und Strom benötigen. Die eingesparten Energiekosten fließen in die Refinanzierung, so dass eine Energiesprong-Sanierung ohne Mehrkosten für die Bewohner umgesetzt werden kann.



 

Weiterführende Links:
www.zebau.de/bauen-der-zukunft
https://www.zebau.de/magazin/magazin-einzelnachrichten/?tx_news_p...

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