Sicherheit durch rutschhemmende Fliesen

26.05.2014

Das Thema Rutschhemmung wird bei der Fliesenwahl oft von vielen Fragezeichen begleitet. Was ist wo sinnvoll? Was verbirgt sich hinter Bezeichnungen wie „R10B“? Und vor allem: Was ist wo vorgeschrieben?

Stufen mit Rillen gegen Ausrutscher  auf der Treppe: „Rock“ von Rako. Foto: Rako
Stufen mit Rillen gegen Ausrutscher auf der Treppe: „Rock“ von Rako. Foto: Rako

Antworten darauf gibt die Fliesenmarke Rako. Das Unternehmen bietet eine außerordentlich breite Auswahl an keramischen Serien für Innen und Außen, für öffentliche Einrichtungen und den Wohnungsbau, für Schwimmbäder wie für Gewerbe und Industrie.

Da gehören Informationen zur projekt-bezogenen Rutschsicherheit immer auch zum Service.

Schließlich bieten gerade keramische Fliesen den Vorteil, dass sie optische wie praktische Gesichtspunkte perfekt kombinieren. Soll heißen: Oberflächen mit unterschiedlicher Rutschhemmung werden aus ein- und derselben Serie angeboten. Damit kann beispielsweise der besonders standsichere Duschboden passend zur gesamten Badraumbasis verlegt werden oder die trittfest geflieste Außenterrasse harmoniert mit dem angrenzenden Innenbereich.

Der Einsatz rutschsicherer Fliesen ist grundsätzlich überall dort erforderlich, wo Menschen arbeiten. Ebenso natürlich da, wo sie einer erhöhten Rutschgefahr ausgesetzt sind, beispielsweise in Lebensmittelmärkten. Und dann natürlich besonders in Sportstätten und Wellnessbereichen. Für das private Zuhause ist Rutschhemmung zwar nicht vorgeschrieben  - allerdings an einigen Stellen mehr als empfehlenswert, hier zum Beispiel in Wohnbreichen für Senioren oder Behinderte.

Das „R“ für die Rutschhemmung
Ausgewiesen wird die jeweilige Rutschhemmung von glasiertem und unglasiertem Feinsteinzeug sowie von Steinzeugfliesen durch die „R“-Kennzeichnung des Herstellers, beginnend bei „R9“ bis hin zu „R13“. Dabei gilt: Je höher die Zahl hinter dem „R“, desto höher auch die Rutschhemmung. „R9“ und „R10“ bezeichnen Fliesen für niedrige bis normale Sicherheitsansprüche (beispielsweise in Wohnräumen und Büros) „R11“ eignet sich für Eingangsbereiche außen, „R12“ bereits für Profiküchen und „R13“ unter anderem für Böden in der Fett verarbeitenden Industrie.

Wichtig zu wissen: Bei einer Verlegung rutschhemmender Keramik dürfen im angrenzenden Bereich nur Fliesen eingesetzt werden, deren „R“-Wert lediglich um eins niedriger liegt. Weitere Abstufungen sind dann jeweils mit einem Abstand von 1,5 Metern möglich.

Suchbegriffe: FeinsteinzeugFliesenRAKORutschhemmungSenioren

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