Die Deutsche Wohnen besitzt 527 Wohneinheiten im nördlichen Teil der Ringsiedlung, die seit 2008 auf der Welterbeliste der UNESCO steht. Um die Einzigartigkeit der Siedlung zu bewahren und sie modernen Wohnbedürfnissen anzupassen, investierte sie seit August 2009 insgesamt EUR 9,5 Mio. (EUR 3,15 Mio. davon öffentliche Fördermittel) in die umfangreiche und denkmalgerechte Sanierung.
Im Rahmen der Sanierungsarbeiten wurden alle Dächer instandgesetzt, die Treppenhäuser sowie zahlreiche Fassaden und Balkone denkmalgerecht saniert und viele Grünanlagen neu gestaltet.
Bei der energetischen Sanierung setzte man auf Wärmedämmung von Kellerdecken und Dachgeschossen sowie den Austausch von Bad- und Küchenfenstern für eine bessere Isolierung.
Abschließend wurde im Mai 2014 der Spielplatz in der Goebelstraße neu gestaltet und mit einem Streetball-Feld, Tischtennisplatten, Schaukeln sowie einem Kletter- und Krabbelbereich für kleine Kinder ausgestattet.
Die Ringsiedlung Siemensstadt wurde von Mitgliedern der innovativen und progressiven Architekten-Vereinigung „Der Ring“ zwischen 1929 und 1934 erbaut. Gleich sechs junge Architekten verwirklichten in der Siedlung ihre Ideale von modernem Städtebau: Otto Bartning, Fred Forbat, Walter Gropius, Hugo Häring, Paul-Rudolf Henning und Hans Scharoun.
In der Ringsiedlung wurde jetzt eine Info-Station in der Goebelstraße 2 eingerichtet, die Anwohner und Fachtouristen über das architektonische Erbe der Siedlung informiert.
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