PV-Anlage und Denkmalschutz müssen kein Widerspruch sein
Nach der Fertigstellung im September 2025 und der nachfolgenden schrittweisen Inbetriebnahme liefert die Magdeburger PV-Anlage den Mieterinnen und Mietern nun Strom. Das Wohnungsunternehmen hat in den Bau der Anlage knapp acht Mio. Euro investiert.
Die Solaranlage mit einer Gesamtleistung von mehr als 3.400 kWp mit 13.600 Modulen hat eine Fläche der Größe von vier Fußballfeldern. Bei optimaler Sonneneinstrahlung kann sie den durchschnittlichen Jahresverbrauch von etwa 450 Zwei-Personen-Haushalten (~3.000 kWh/p.a.) komplett abdecken.
Das Projekt zeigt zudem, dass Klimaschutz und Denkmalschutz miteinander vereinbar sind: Das Quartier entstand im Rahmen eines Generalsiedlungsplans von Bruno Taut, der 1921 Stadtbaurat von Magdeburg wurde. Nach diesem Plan entwickelten die Architekten Krayl, Göderitz und Wahlmann das heutige Quartier mit den wesentlichen Merkmalen des Neuen Bauens: dreigeschossige Wohnzeilen, einfache Kubatur, funktionale Architektur sowie großzügig gestaltete Innenhöfe, Grünflächen und Mietergärten, die für eine gute soziale Durchmischung sorgen.
Mieterstrom aus Solarenergie
Die Mieterinnen und Mieter des Quartiers haben die Möglichkeit, günstigen Mieterstrom aus Solarenergie zu beziehen, wenn sie möchten. Neben den ökologischen Vorteilen durch die CO2-freie Energieerzeugung ist der Solarstrom vom eigenen Dach günstiger und macht unabhängiger von Schwankungen an den Energiemärkten. Die Anlage trägt sich selbst, für die Mieterinnen und Mieter entstehen keine Mehrkosten.











