Veränderung nach ca 11,5 Jahren

Eine Auswertung von aktuellen Zahlen des BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. und des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. per 31. Dezember 2013 ergab, dass Brandenburger Mieter/Innen statistisch gesehen etwa alle 11,5 Jahre umziehen.

In Deutschland wird in in sehr unterschiedlichen Zeitabständen umgezogen. Foto: Thorben Wengert/pixelio.de
In Deutschland wird in in sehr unterschiedlichen Zeitabständen umgezogen. Foto: Thorben Wengert/pixelio.de

Damit sind sie etwas sesshafter als der gesamtdeutsche Durchschnittshaushalt, der statistisch gesehen schon alle elf Jahre die Bleibe wechselt.

Mit einer durchschnittlichen Verweildauer von 11,5 Jahren in einer Wohnung liegt das Land Brandenburg weit vor Berlin: Hier zieht der Durchschnittshaushalt bei einem BBU-Mitgliedsunternehmen statistisch gesehen mittlerweile nur noch etwa alle 16 Jahre um.

Im Land Brandenburg ist die Umzugsfrequenz dabei insgesamt deutlich rückläufig: 2003 zogen Brandenburgs Mieterinnen und Mieter im Durchschnitt noch alle neun Jahre um. BBU-Vorstand Maren Kern: „Wir werten die sinkende Mieterfluktuation als Zeichen, dass die Wohnqualität im Land Brandenburg weiter gestiegen ist.“ 

Besonders umzugsfreudig ist man in Cottbus, wo statistisch gesehen alle neun Jahre die Wohnung gewechselt wird. Auf Platz zwei folgt Ostprignitz-Ruppin (rd. 10 Jahre), auf Platz drei Elbe-Elster (rd. 10,5 Jahre).

Am sesshaftesten sind die Mieterinnen und Mieter bei BBU-Mitgliedsunternehmen u.a. in Potsdam (rd. 14,1 Jahre).

Im deutschlandweiten Vergleich ziehen die Mieterinnen und Mieter in Schleswig-Holstein am häufigsten um: Sie begeben sich statistisch gesehen alle 8,4 Jahre auf die Suche nach einer neuen Wohnung.

Berlin ist mit seinen 16 Jahren durchschnittlicher Verweildauer unter allen Bundesländern am sesshaftesten, gefolgt von Hamburg (rd. 14,5 Jahre).

Foto: Thorben Wengert/pixelio.de
 

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