Von Fördermitteln profitieren und die Wohnung barrierefrei umbauen

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und die KfW fördern mit Investitionszuschüssen von bis 6.250 Euro bauliche Maßnahmen in Wohngebäuden, mit denen Barrieren im Wohnungsbestand reduziert und die Sicherheit erhöht werden. Die Fördermittel wurden für dieses Jahr auf 100 Millionen Euro erhöht.

Umbaumaßnahmen für eine barriere-reduzierte Wohnung können gefördert werden. FOTO: KFW/Thorsten Futh
Umbaumaßnahmen für eine barriere-reduzierte Wohnung können gefördert werden. FOTO: KFW/Thorsten Futh

Bislang standen dafür 75 Millionen Euro bereit.

Die Maßnahmen sollen Barrieren im Wohnungsbestand reduzieren und die Sicherheit erhöhen. Zu den typischen Modernisierungsmaßnahmen zählen der Einbau einer bodengleichen Dusche, das Entfernen von Türschwellen oder der Einbau von Aufzügen.

Anhaltend hohe Nachfrage nach Barrierereduzierung

Seit 2009 wurden knapp 410.000 Wohneinheiten mit einem Zusagevolumen von 3,85 Milliarden Euro mithilfe der Förderung umgebaut. Allein im Jahr 2019 waren es 63.000 Wohneinheiten mit einem Fördervolumen von fast 400 Millionen Euro.

Für einzelne Maßnahmen vergibt die KfW Zuschüsse in Höhe von 10 Prozent der förderfähigen Kosten (max. 5.000 Euro). Wer sein Haus zum Standard "Altersgerechtes Haus" umbaut, bekommt 12,5 Prozent der förderfähigen Kosten (max. 6.250 Euro) von der KfW erstattet.

Private Bauherren und Mieter können ihren Förderantrag vor Beginn der Vorhaben im KfW-Zuschussportal online stellen und erhalten innerhalb weniger Augenblicke ihre Förderzusage. Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf der Kfw-Internetseite erhältlich.

Weiterführende Links:
www.kfw.de/455-b

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