Neubauvorhaben der degewo Berlin

Wohnungen zu 6,50 Euro/m² und 10 Euro/m²

Im Bezirk Berlin-Lankwitz reißt die städtische Wohnungsgesellschaft degewo eine alte Seniorenwohnanlage ab. 182 neue Mietwohnungen werden an ihrer Stelle errichtet. degewo investiert rund 27 Millionen Euro in den Neubau, der Ende 2021 fertig gestellt sein soll.

Mehrere Generationen sollen in Berlin-Lankwitz zusammenleben, so sieht die Vorstellung der degewo aus. (Screenshot degewo-Website Visualisierung: Planungsgemeinschaft Bollinger + Fehlig Architekten GmbH BDA und Bernrieder.Sieweke-Lagemann.Architekten BDA GmbH)
Mehrere Generationen sollen in Berlin-Lankwitz zusammenleben, so sieht die Vorstellung der degewo aus. (Screenshot degewo-Website Visualisierung: Planungsgemeinschaft Bollinger + Fehlig Architekten GmbH BDA und Bernrieder.Sieweke-Lagemann.Architekten BDA GmbH)

Auf dem rund 11.400 Quadratmeter großen Grundstück entstehen insgesamt sieben viergeschossige Mehrfamilienhäuser mit 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen und Wohnungsgrößen von 37 m² bis 80 m².

Revitalisierung eines Kiezes

degewo stellt nicht nur die ursprüngliche Zahl von 113 Seniorenwohnungen wieder her, sondern ergänzt das Quartier in der Lankwitzer Mudrastraße zusätzlich mit einer betreuten Senioren-WG und familiengerechten Wohnraum.

Etwas mehr als die Hälfte der Wohnungen wird degewo zu Mieten von 6,50 Euro/m² nettokalt anbieten. Möglich ist dies u. a. durch den Einsatz von Wohnungsbaufördermitteln des Landes Berlin. Die frei finanzierten Wohnungen werden durchschnittlich für unter 10 Euro/m² nettokalt angeboten. Alle Wohnungen sind weitgehend barrierefrei gestaltet. Um den Austausch zu fördern und Nachbarschaften zu stärken, gibt es einen Begegnungsraum für Quartiersaktivitäten. Die Außenanlagen werden mit viel Grün, Spielflächen und Sitzgelegenheiten gestaltet. Gebaut wird nach den Entwürfen der Planungsgemeinschaft Bollinger + Fehlig Architekten GmbH BDA und Bernrieder.Sieweke-Lagemann.Architekten BDA GmbH aus Berlin.

Um den Bestand der bezirklichen Seniorenwohnanlage an der Mudrastraße hatte es lange Diskussionen gegeben. Die Gebäude stammen aus den 1960er Jahren. Eine Sanierung war aus technischen und wirtschaftlichen Gründen nicht sinnvoll. Anfang des Jahres war das Grundstück Mudrastraße 1, 5, 9 und 11 samt altem Gebäudebestand an die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft degewo übertragen worden, die den Standort nun mit Mietwohnungsneubau für alle Generationen revitalisiert.

Weiterführende Links:
https://www.degewo.de

Ein Garagenstellplatz unterfällt nicht dem Wohnraummietrecht und unterscheidet sich von einem Außenstellplatz insbesondere darin, dass z.B. Betriebskosten für die Beleuchtung und den Betrieb des Garagentores anfallen können. Dieses Muster enthält einen...
Printer Friendly, PDF & Email
9.1.2020
Neubau-Quartett
Berlins größtes kommunales Wohnungsbauunternehmen gab im Dezember den Startschuss zum Bau von 920 überwiegend mietpreisgebundenen Wohnungen. Diese werden den Bestand von degewo hauptsächlich im...
20.2.2020
Von Modernisierung bis Quartiersentwicklung
Am 19. Februar 2020 wurden auf der Messe bautec die Preise des Wettbewerbs zum Deutschen Bauherrenpreis vergeben. Die Jury zeichnete 11 Beiträge von Modernisierung bis zur Quartiersentwicklung aus...
17.8.2021
Im Süden Berlins wächst eine bestehende Wohnanlage: aus jetzt 993 Wohnungen werden durch Neubau und Dachaufstockung 1.250 Wohnungen. Die Siedlung aus den 70er Jahren gehört dem landeseigenen...
20.9.2021
Baubranche bietet der Krise die Stirn
Während der Corona-Pandemie ist die Zahl der auf dem Bau Beschäftigten um 2,4 Prozent gestiegen.
12.7.2019
Ein Dach für alle Generationen
Vor 20 Jahen zogen die ersten Mieter in die ehemaligen Kasernengebäude an der Brandenburger Straße in Kassel-Wilhelmshöhe ein. Das Zusammenleben von Alt und Jung funktioniert hervorragend, teilte das...
16.12.2019
Rekommunalisierung
Das Land Berlin kauft erneut mehr als 2.000 Wohnungen von der Deutsche Wohnen zurück. Die Wohnungen liegen in Spandau, Lichterfelde und Schöneberg und werden von der Degewo erworben.