Ein Zuhause zu leistbaren Mieten

Im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick baut die städtische Wohungsbaugesellschaft degewo 462 Wohnungen. Das "Quartier der Vielfalt" wird aus 30 zwei- bis viergeschossigen Mehrfamilienhäusern bestehen.

Insgesamt sollen in Treptow-Köpenick 30 neue Mehrfamilienhäuser entstehen. Visualisierung von DAHM-Architekten-und-Ingenieure-GmbH
Insgesamt sollen in Treptow-Köpenick 30 neue Mehrfamilienhäuser entstehen. Visualisierung von DAHM-Architekten-und-Ingenieure-GmbH

Bis auf eines werden alle Mehrfamilienhäuser in der nachhaltigen Holzhybridbauweise erbaut. Zum Klimaschutz trägt degewo bei diesem Projekt außerdem durch die Begrünung von Dächern und Fassaden und die Installation von Photovoltaikanlagen bei. Am Rande eines großzügig bepflanzten Platzes wird ein sechsgeschossiges Gebäude den Hochpunkt des Ensembles bilden. Eine Kindertagesstätte mit bis zu 100 Plätzen und weiteres Kleingewerbe komplettieren das Quartier.

Das von Nord nach Süd von einem Grünstreifen durchzogene Quartier zeichnet sich auch durch begrünte Fassaden, Dächer und Photovoltaikanlagen aus.

Im ersten Bauabschnitt entstehen bis Mitte 2024 eine modulare Unterkunft mit 58 Wohnungen für geflüchtete Menschen. Das gesamte, über sechs Hektar große Quartier wird voraussichtlich bis 2027 fertig gestellt. 243 Mietwohnungen sind öffentlich gefördert, 42 weitere sind betreute Wohnungen sozialer Träger, die zum Beispiel von Menschen mit seelischer Erkrankung oder Lernschwierigkeiten bewohnt werden können.

Bei den freifinanzierten Wohnungen liegt der Nettopreis ab 12 Euro pro Quadratmeter, im geförderten Segment sind es 7 Euro pro Quadratmeter.

Mit dem Quartier Bohnsdorfer Weg werden bauliche und soziale Maßnahmen geschickt miteinander verknüpft, so dass eine lebenswerte Nachbarschaft entsteht. Damit stärken wir den sozialen Zusammenhalt vor Ort. degewo baut hier nicht nur schnell, sondern vor allem nachhaltig ein neues Zuhause für 1.500 Menschen“, sagte Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen; Berlin.

Mehr Informationen unter: https://www.degewo.de/wachstum/neubau/treptow-koepenick/bohnsdorfer-weg-quartier-der-vielfalt

degewo ist mit 79.000 Wohnungen das führende kommunale Wohnungsunternehmen in Berlin.

Gemeinsames Regelwerk der landeseigenen Wohnungsunternehmen (LWU) von Berlin und des Berliner Senats gilt seit dem 01.01.2024

Die Regelung gilt für sechs landeseigene Wohnungsunternehmen und für die klassischen Mietwohnungsbestände der berlinovo.

Die Mieten bleiben verlässlich bezahlbar auch für Haushalte mit niedrigeren Einkommen.

Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler, Finanzsenator Stefan Evers vereinbarten maßvolle Mietsteigerungen mit der berlinovo, degewo, Gesobau, Gewobag, Howoge, Stadt und Land und WBM.

Die Bestandsmieten können pro Jahr um 2,9 % erhöht werden. Dieser Wert liegt 40 Prozent unter der gesetzlichen Obergrenze, 20 Prozent unter den im Bündnis für Wohnungsneubau und bezahlbare Mieten vereinbarten Grenzen und 45 Prozent unter der Steigerung des Mietspiegels.

Damit wird der soziale Auftrag der Wohnungsunternehmen gesichert und zugleich ihre wirtschaftliche Stabilität erhalten. Nur so können sie die Bestände instand halten sowie in den dringend benötigten bezahlbaren Wohnungsneubau und die klimagerechte Sanierung investieren. Ein Leistbarkeitsversprechen gewährleistet, dass Haushalte mit niedrigeren Einkommen keine oder nur sehr geringe Mieterhöhungen erhalten.

Im Rahmen dieses Versprechens wird die Mietbelastung von bisher 30 % auf künftig 27 % des Haushaltseinkommens deutlich abgesenkt. Konkret heisst das, dass die Belastung des jeweiligen Haushalts durch die Nettokaltmiete nicht mehr als 27 % des Haushaltseinkommens beträgt, sofern die für einen WBS maßgeblichen Einkommensgrenzen sowie angemessene Wohnflächengrenzen nicht überschritten werden.

Quelle: https://www.berlin.de

Martina Eisinger

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