Für das Projekt hatten die Entwickler die Greenfields Buckow GmbH & Co. KG gegründet.
Generationenquartier mit sozialem Aspekt und ökologischem Anspruch
In den fünf- und viergeschossigen Gebäuden soll ein vielfältiger Wohnungsmix aus 2-, 3- und 4-Zimmer-Wohnungen entstehen. Die zukünftigen Bewohner:innen sollen die begrünten Außenflächen für gemeinschaftliche Begegnungen nutzen können. Begrünte Fassaden sowie die Eigenstromerzeugung durch Photovoltaik-Anlagen vervollständigen das nachhaltige Gesamtkonzept dieses generationenübergreifenden Quartiers.
Greenfields Buckow schafft bezahlbaren Wohnraum für Menschen in verschiedenen Lebenssituationen. Von den 106 Wohnungen im Quartier sind 61 barrierefrei, ebenso viele entstehen im geförderten Wohnungsbau.
Geplant sind ein Generationenhaus für die Stadtbürgergenossenschaft, ein Haus für junge betreute Mütter bzw. Väter mit Kind (Corvus GmbH), ein Haus für wohnungslose Senior:innen (GEBEWO gGmbH) sowie zwei Wohn- und Mietshäuser mit Geschäften und einem Café.
Die sozialen Träger haben einen Anteil von 30 Prozent am Quartier; ebenso hoch ist der Anteil genossenschaftlichen Wohnens. Damit werden also rund zwei Drittel des Projekts gemeinwohlorientiert genutzt, während der Rest privat vermietet wird.
Holz ist ein zentraler Bestandteil des architektonischen Konzepts
Insbesondere kommt Brettsperrholz (BBS) zum Einsatz. Insgesamt werden 3.780 m³ verbaut, in denen ca. 2.900 Tonnen CO₂ gebunden sind. Das bedeutet, dass durch die CO₂-Speicherung des verbauten Holzes die durchschnittlichen CO₂-Emissionen der 106 Haushalte rechnerisch für etwa drei Jahre kompensiert werden – ein bedeutender Beitrag zum Klimaschutz.
Die Planung des Generationenquartiers stammt aus der Feder des Architektenbüros Partner & Partner Architektur. Sie wurde vom österreichischen Holzbauspezialisten b_solution fortgeschrieben, der auch die Realisierung in Holzsystem-Bauweise verantwortet.
Die Fertigstellung ist geplant für das Frühjahr 2026
Quelle: GLS Bank














