Unterstützung für Hort und Schwimmschule

Wohnungsunternehmen investieren in die Erziehung von Kindern

Kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen engagieren sich stetig in sozialen Projekten, um die Lebensqualität in Quartieren zu verbessern. Hier zwei Beispiel aus Mülheim an der Ruhr und München.

Schwimmen lernen, ein tolles Erlebnis. Foto: LSB NRW/Bowinkelmann
Schwimmen lernen, ein tolles Erlebnis. Foto: LSB NRW/Bowinkelmann

Seit mehreren Jahren ist die Mülheimer Wohnungsbaugenossenschaft Sponsor der Aktion „Flotte Flosse“. Die Initiative finanziert für den Schwimmunterricht der Grundschulen zusätzliche Übungsleiter aus den Schwimmsportvereinen, so dass die Kinder besser betreut werden können. Die Aktion bringe merkliche Erfolge, meldet die Genossenschaft zum Schuljahresende in NRW. 1.376 Grundschüler haben am Projekt teilgenommen, 1.255 können nun schwimmen. Eine satte Erfolgsquote von 91 Prozent, die sogar noch über den 89 Prozent des Vorjahres liege.

Frank Esser, Vorstandsvorsitzender der Mülheimer Wohnungsbaugenossenschaft, ist überzeugt vom Sinn der Aktion: „Schwimmen zu lernen ist für jedes Kind ein tolles Erfolgserlebnis. Außerdem kann durch den zusätzlichen Schwimmunterricht mancher schlimme Unfall vermieden werden, und das liegt uns sehr am Herzen.“

Ein Spielplatz für die „Buntstifte“

In München hat die kommunale Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG jetzt den neuen Innenhof des Kinderhorts „Die Buntstifte“ eröffnet. In enger Abstimmung mit der Elterninitiative baute die GEWOFAG die Freifläche neben den Räumen des Horts zu einer kindgerechten Spielfläche um. Zuvor war der Innenhof aus Sicherheitsgründen nicht als Spielfläche nutzbar gewesen.
Bei der Spielfläche für die sechs- bis zwölfjährigen Kinder achteten die GEWOFAG und die Elterninitiative besonders auf eine altersgerechte Ausstattung: Eine Slackline, Kletterhölzer, Outdoor-Spielfelder, eine Hängematte und Hochbeete zur Bepflanzung ermöglichen den Kindern abwechslungsreiche Nachmittage. Mittels im Boden eingelassener Fundamenthülsen lassen sich im Handumdrehen weitere Spielgeräte aufbauen, zum Beispiel ein Volleyballnetz.  

Die Vertreter der Elterninitiative hatten sich beim Bezirksausschuss und bei der GEWOFAG für eine Nutzung des Innenhofs eingesetzt. „Wir freuen uns sehr, dass wir hier einen ansprechenden Platz zum Spielen schaffen konnten“, sagt Michael Hardi, Ressortleiter Bau bei der GEWOFAG.

Der Hort ist bereits seit 2009 Mieter der Räume im Erdgeschoss an der Implerstraße 69. Seit 2012 gehört das Gebäude zum Eigenbestand der GEWOFAG. Früher befand sich dort die Sendlinger Polizeidienststelle. Die Wohnungsbaugesellschaft investierte für die Umgestaltung des Innenhofs insgesamt rund 250.000 Euro.

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