Mobilitätsangebote von Wohnungsunternehmen

Mehr BerlinerInnen sollen auf den eigenen Pkw verzichten

Am 12. April eröffnete das landeseigene Wohnungsunternehmen Gewobag gemeinsam mit den Berliner Verkehrbetrieben BVG direkt am U-Bahnhof Prinzenstraße den ersten Berliner Mobilitätshub. An diesem Verkehrsknotenpunkt treffen der Öffentliche Nahverkehr und Angebote wie Carsharing, Bikesharing, Roller-Sharing, Ridesharing, Busse und Bahnen aufeinander.

V.l.n.r.: Dr. Henrik Haenecke (BVG Vorstand), Snezana Michaelis (Gewobag-Vorstandsmitglied) und Ingmar Streese (Staatssekretär für Verkehr). FOTO: City-Press
V.l.n.r.: Dr. Henrik Haenecke (BVG Vorstand), Snezana Michaelis (Gewobag-Vorstandsmitglied) und Ingmar Streese (Staatssekretär für Verkehr). FOTO: City-Press

Darüber gibt es hier auch Ladesäulen für elektrisches Carsharing und in Bälde eine anbieteroffene Paketstation. Alle Sharing-Angebote können künftig über die neue App „Jelbi“ gebucht werden. Voraussichtlich ab Sommer wird die App an den Start gehen.

Einzigartige Partnerschaft eines Wohnungsunternehmens mit Mobilitätsanbietern

Möglich wird dieses außergewöhnliche Konzept durch die Kooperation von BVG und Gewobag. Das städtische Wohnungsunternehmen stellt die Flächen bereit und errichtet darauf die Mobilitätshubs. Die BVG wiederum lässt die App programmieren und hat das Partnernetzwerk der Mobilitätsdienstleister geschmiedet.

Der Standort am Berliner U-Bahnhof Prinzenstraße (Linie U3) ist der erste, den die Gewobag auf ihren Grundstücken errichtet hat. Weitere werden im Sommer folgen, beispielsweise in der Landsberger Allee oder am U-Bahnhof Jakob-Kaiser-Platz.

Ihren MieterInnen möchte die Gewobag damit einen besonderen Mobilitätsservice direkt vor der eigenen Haustür bieten und ihre Quartiere damit noch attraktiver gestalten. Zudem sieht das kommunale Unternehmen darin einen Beitrag zur flächeneffizienten und nachhaltigen Stadtentwicklung und sammelt Erfahrungen in der Verbindung von Wohnen und Mobilität, die später auch an anderen Standorten genutzt werden können.

Vom ersten Tag an dabei sind Miles, Oply, Flinkster, Mobileeee. Emmy und Nextbike. Nur diese dürfen auch die Stellplätze auf dem Mobilitätshub nutzen. Daher werden die Mobilitätshubs künftig Jelbi-Stationen genannt. Nach und nach werden weitere Partner sowohl für Hubs als auch für Fahrzeuge dem Netzwerk beitreten.

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Weiterführende Links:
www.gewobag.de

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