Auf 35.600 Quadratmetern

Ausstattung mit kostengünstigen Wohnungen

Ein urbanes Quartier entsteht in bester Lage in Berlin am Halleschen Tor. Früher stand hier nur ein einsames Hochhaus, das Postcheckamt von Kreuzberg. Dieses Gebäude wird zu Büros und Wohnungen umgebaut. Auf dem Gelände kommen weitere Bauten zum Wohnen und Arbeiten dazu. Die degewo lässt zusammen mit der Investorengruppe Art-Invest Real Estate ein modernes Quartier entstehen.
 

Eine am Computer simulierte Ansicht der künftigen Wohnhäuser im Quartier „Die Macherei Berlin-Kreuzberg“: degewo sorgt hier für Wohnraum mitten in Berlin. BILD: DAHM Architekten + Ingenieure
Eine am Computer simulierte Ansicht der künftigen Wohnhäuser im Quartier „Die Macherei Berlin-Kreuzberg“: degewo sorgt hier für Wohnraum mitten in Berlin. BILD: DAHM Architekten + Ingenieure

Soziale Durchmischung soll stimmen

Insgesamt entstehen 338 Wohnungen, davon sind rund 75 Prozent durch Wohnungsbaufördermittel gefördert sowie eine Kita. Das Quartier "Macherei  Kreuzberg" soll bis Sommer 2024 fertig sein. Die degewo, eines der größten Wohnungsunternehmen in Berlin, achtet auf die soziale Mischung.

Die Neubauten, das „Holz-Carré M40“, das Bürogebäude „Zero CO₂-Haus“ und das Wohnhaus „Urban Living“, sollen zum großen Teil klimaschonend gebaut und betrieben werden. Im „Holz-Carré M40“ entstehen Büro- und Eventflächen sowie Räume für Gastronomie und Geschäfte. Das Unternehmen geht von rund 3.000 Menschen aus, die künftig im Quartier arbeiten werden. Zwischen den Häusern sind offene Stadtplätze geplant.

Gute Aussichten

Das ehemalige Postscheckamt, das künftig „M50 – Der Design Tower“ heißen wird, ist zum Teil noch bis Ende 2021 an Zwischennutzer vermietet und soll danach ökologisch verträglich saniert werden. Es erhält eine öffentliche Rooftop Bar mit sensationellem Blick über die Stadt. Im Erdgeschoss des ansonsten reinen Bürogebäudes wird es ein Café für die Nachbarschaft geben.

Nach einem umfangreichen Wettbewerb hatte sich degewo für die Schrobsdorff Bau AG mit dem Vorentwurf der Dahm Architekten und Ingenieure GmbH entschieden. Es gab für die Ausführung klare Vorgaben: Geplant wurden demnach 102 Ein-Raum-, 102 Zwei-Raum- und 68 Drei-Raum-Wohnungen. Außerdem 51 Vier-Raum- und 17 Fünf-Raum-Wohnungen. Dabei ging es auch um Förderrichtlinien für den sozialen Wohnungsbau. Es war eine sehr komplexe Aufgabe, das Raumprogramm in diesen Baukörpern unterzubringen.

Sinnvolles Regenwassermanagement

In einem der neuen Gebäude wird eine Kita mit etwa 50 Plätzen eingebaut. Es wird auch öffentlichen Spielplatz geben. Hier sind öffentliche Auflagen zu berücksichtigen, unter anderem,dass das Regenwasser auf dem Grundstück versickern können muss und nicht ins Abwassersystem eingeleitet werden darf.

Quelle: degewo

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