Angriffe auf den liberalen Rechtsstaat

Wohnungsunternehmen schließt sich Pakt für Demokratie an

Demokratie und Rechtstaatlichkeit sind durch autoritäre Kräfte gefährdet und müssen verteidigt werden. Das städtische Wohnungsunternehmen wbg Nürnberg hat sich daher dem Demokratiepakt „Zammrüggn“ angeschlossen.

Die wbg-Geschäftsführer Ralf Schekira (li.) und Frank Thyroff unterzeichnen den Demokratiepakt „Zammrüggn“. Foto: Philip Hauck/wbg Nürnberg
Die wbg-Geschäftsführer Ralf Schekira (li.) und Frank Thyroff unterzeichnen den Demokratiepakt „Zammrüggn“. Foto: Philip Hauck/wbg Nürnberg

Die wbg erinnert daran, dass das Grundsetz am 23. Mai 75 Jahre alt wird. Dieses Jubiläum und die Sorge um den Fortbestand unserer Demokratie habe fünf Nürnberger Politiker aus unterschiedlichen Parteien zusammenrücken lassen. Unter dem Titel „Zamrüggn für die Demokratie“ hätten sie die Initiative gestartet, die auch von der wbg Nürnberg unterstützt wird. "Zammrüggn" wolle die Demokratie in der Region stärken und für ein respektvolles Miteinander werben. Angeführt von Renate Schmidt (SPD) positionieren sich altgediente Nürnberger Politikerinnen und Politiker von FDP, CSU und Grünen gegen Rassismus, Antisemitismus und Populismus. Außerdem stehe „Zammrüggn“ für mehr Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit, Sicherheit, bessere Bildung, die Förderung von Kunst und Kultur, eine passgenauere Migrationspolitik und ein klares Bekenntnis zur EU. Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König (CSU) und knapp 100 Organisationen unterstützten den Demokratiepakt. Nun zähle auch die wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen dazu. Die Geschäftsführer Ralf Schekira und Frank Thyroff haben ihre Unterschrift unter den Demokratiepakt gesetzt, die Belegschaft folge ihrem Vorbild.

Bürger und Bürgerinnen können sich auch digital der Initiative auf www.zammrueggn.de anschließen.

(Red.)

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