Eisfrei durch den Winter

Elektrische Heizungssysteme am Dach schützen Mensch und Gebäude vor herabfallendem Eis und Schnee

Heizsystem in der Dachrinne, Foto: AEG
Heizsystem in der Dachrinne, Foto: AEG

Kälteeinbrüche und Schneefall können einem im Winter vor große Probleme
stellen. Schnell sammeln sich Schneemassen auf dem Dach und es bilden sich
große Eiszapfen an Dachrändern und Regenrinne. Wenn es dann wieder taut,
können die Eiszapfen zur plötzlichen Gefahr für vorbeilaufende Passanten oder
parkende Autos werden. Oder die Dachrinne ist mit den schmelzenden
Schneemassen überlastet und kann im schlimmsten Fall brechen. Eine weitere
Gefahr droht durch zugefrorene Rohrleitungen im und ums Haus, die bisweilen
erhebliche Schäden und Kosten nach sich ziehen. „Um Mensch und Gebäude zu
schützen, sollte man daher über den Einbau von elektrischen Heizsystemen an
zentralen Stellen nachdenken“, so Roland Grabmair von der Initiative Wärme+ in
Berlin. „Dachrinnenheizungen etwa verhindern Eiszapfenbildung und Rohrschäden,
Rohrbegleitheizungen reduzieren das Risiko von Rohrbruch aufgrund eingefrorener
Wasserrohre.“ Die modernen Systeme arbeiten energiesparend und effizient.

Eiszapfenbildung vorbeugen
Eine Alternative zum mühsamen Entfernen der gefährlichen Eiszapfen aus dem
Dachfenster, per Leiter oder gar Feuerwehr ist die Dachrinnenheizung.
Dachrinnenheizungen arbeiten praktisch wartungsfrei und vollautomatisch. Sie sind
vom Fachmann leicht aufzubauen, sind robust und verfügen über eine
energiesparende Steuerung. Der Heizleiter einer Dachrinnenheizung wird in der
Regel über einen Feuchte- und Temperatursensor gesteuert und verhindert die
Eisbildung knapp vor dem Gefrierpunkt. Das Wasser kann dann ungehindert in die
Fallrohre abfließen. Auch nachträglich ist der Einbau einer Dachrinnenheizung
problemlos möglich.

Rohrbruch sicher verhindern
Eine weitere Begleiterscheinung von längeren Frostperioden sind eingefrorene
Leitungen und Rohrbrüche. Rohrbegleitheizungen schaffen hier Abhilfe: Sie sorgen
für einen ungehinderten Durchfluss in den Leitungen und verhindern so Schäden
und Kosten. Um die Leitungen im Winter frostfrei zu halten, reicht die
Wärmedämmung des Gebäudes allein oft nicht aus. Geplatzte Rohre sind die
häufige Folge. Auch wenn in den meisten Fällen die Versicherung zahlt, ersparen
einem elektrische Rohrbegleitheizungen jede Menge Zeit und Ärger.

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