„Döbelner Modell“ gestartet
Das Projektkonzept der WGF Döbeln wurde vom GKV (Spitzenverband der Krankenkassen in Deutschland) im Rahmen des Modellprogramms zur Weiterentwicklung neuer Wohnformen nach § 45f SGB XI ausgewählt.
In der Gesetzlichen Krankenversicherung sind dem GKV als Körperschaft des öffentlichen Rechts die Aufgaben der Krankenkassen in der gemeinsamen Selbstverwaltung sowie auf internationaler Ebene übertragen worden. In der Sozialen Pflegeversicherung nimmt der Verband die Aufgaben des Spitzenverbandes vom Bund der Pflegekassen wahr.
Ziel des Modellprogramms ist es, wissenschaftlich gestützte Wohnformen für pflege- und betreuungsbedürftige Menschen als Modelle guter Praxis zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren.
Hierfür sollen Wohnkonzepte für pflege- und betreuungsbedürftige Menschen entwickelt, weiterentwickelt und umgesetzt werden, die ihren Nutzerinnen und Nutzern ein weitgehend selbstbestimmtes Wohnen bei gleichzeitiger Versorgungssicherheit ermöglichen und die dabei den Anforderungen an Nutzerorientierung, Qualität der Versorgung, Wirtschaftlichkeit, Übertragbarkeit und Nachhaltigkeit gerecht werden können.
Ergänzend dazu widmet sich die WGF Döbeln der Frage, welche möglichen Finanzierungsmodelle die Wirtschaftlichkeit und Bezahlbarkeit solcher Lösungen gewährleisten.
Im Bereich Pflege liegen die inhaltlichen Schwerpunkte auf neuen Beratungskonzepten und dem Einbezug von Angehörigen und professionellen Dienstleistern.
Die soziale Betreuung und die Alltagsgestaltung widmen sich ergänzend der Aufgabe, wie bisherige soziale Angebote auf die Zielgruppe angepasst und erweitert werden können.
Der Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e. V. (VSWG) unterstützt das Projekt und setzt sich zusammen mit weiteren Transferpartnern, wie der Großen Kreisstadt Döbeln, dem Klinikum Döbeln, dem DRK Kreisverband Döbeln-Hainichen, der AOK PLUS – die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen und der Barmer GEK für die Verbreitung der entwickelten Ideen und Konzepte ein.











