Bezahlbare Wohnungen in ehemaligem Bundeswehrhochhaus

25.03.2019

Für das Bundeswehrhochhaus in der Bremer Falkenstraße haben die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und die GEWOBA einen Kaufvertrag unterzeichnet, damit hier bezahlbare Wohnungen entstehen können. Mit demselben Ziel hatte der Bremer Senat jüngst für ein Grundstück an der Kleinen Weser in Huckelriede eine Entwicklung gebilligt und beschlossen, das Erstzugriffsrecht der Stadt auf die GEWOBA zu übertragen.

Ehemaliges Bundeswehrhochhaus in Bremen 2015
Dieses ehemalige Hochhaus der Bundeswehr soll umgebaut werden und bezahlbare Wohnungen entstehen. BILD: GEWOBA Bremen

Vertraglich hat sich die GEWOBA jetzt verpflichtet, die öffentlich geförderten Wohnungen im ehemaligen Bundewehrgebäude binnen fünf Jahren ab Kaufvertragsschluss bezugsfertig herzustellen. „Natürlich wollen wir schneller sein“, verspricht Peter Stubbe, Vorstandsvorsitzender der GEWOBA. „Vor allem aber wollen wir ein Ergebnis abliefern, das gut für Bremen und gut für die Bahnhofsvorstadt ist.“

Das Bundeswehrhochhaus wird mit der Eintragung ins Grundbuch in das Eigentum des Wohnungsunternehmens übergehen.

Gut für Bremen und gut für die Bahnhofsvorstadt

Zunächst wird ein städtebaulicher- und Architekturwettbewerb stattfinden. Der Wettbewerb soll das gesamte Grundstück mit einbeziehen. Nach dem aktuellen Stand der Planung können in dem neuen Quartier 180 Wohnungen im Hochhaus, aber auch im beabsichtigen Neubau entstehen. Insbesondere sollen 112 öffentlich geförderte 1- bis 2-Zimmer-Wohnungen für jüngere Single-Haushalte, wie zum Beispiel Auszubildende und Berufsanfänger, entwickelt werden. Die Erdgeschosse der Gebäude sollen Gewerbe und quartiersbezogenen Einzelhandel aufnehmen.

Neues Wohnquartier an der Kleinen Weser

An der Kleinen Weser neben der Scharnhorstkaserne kann die GEWOBA nach dem Senatsbeschluss der vergangenen Woche unter Voraussetzung der noch ausstehenden Befassungen der Baudeputation und des Haushalts- und Finanzausschusses voraussichtlich rund 25.000 Quadratmeter Bauland für rund 3,0 Millionen Euro erwerben. Nach ersten Planungen wird die GEWOBA hier ein neues Quartier mit etwa 270 bis 300 Wohnungen errichten, 30 Prozent davon öffentlich gefördert. Auf 1.500 Quadratmetern soll es Platz für Baugemeinschaften geben. Weitere 1.500 Quadratmeter sollen bei einem späteren Mietpreis von 8,50 gedeckelt werden.

„Auch dieser Ankauf wird mit der vertraglichen Verpflichtung gekoppelt, die öffentlich geförderten Wohnungen innerhalb von fünf Jahren fertig zu stellen.“ berichtet Peter Stubbe.

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