Bündnis für das Wohnen in Hamburg

22.06.2015

Trotz der abgelehnten Einführung einer flächendeckenden Mietpreisbremse in Hamburg, haben sich die immobilienwirtschaftlichen Verbände in Hamburg (BFW Nord, ivd Nord und VNW Hamburg) mit der Behörde für Stadtentwicklung zur Aufnahme von Verhandlungen für ein neues „Bündnis für das Wohnen“ geeinigt.

FOTO: PIXELIO/R.STURM

Die Verbände sehen diese Einigung als Beitrag zu einer Lösung der wohnungsmarktpolitischen Herausforderungen im Sinne der Stadt an und nicht als stillschweigende Duldung eines ungeeigneten und schädlichen Instruments zur weiteren
Regulierung des Wohnungsmarktes.

Andreas Breitner, ab Juli 2015 neuer Verbandsdirektor des VNW, sagte: „Auch wenn Hamburg bereits auf einem guten Weg ist, liegen noch große Herausforderungen vor uns. Diese möchten wir gemeinsam mit und zum Wohle der Stadt meistern – trotz Mietpreisbremse.“

Das Einlenken der Behörde für Stadtentwicklung in Sachen Mietpreisbremse ermöglicht nun die Aufnahme der Verhandlungen zur Neuauflage des Bündnisses für das Wohnen, das in den vergangenen Jahren durch gemeinsame Anstrengungen zu einer deutlichen Steigerung der Neubaufertigstellungen geführt hat. Dieses belegen die gerade veröffentlichten Fertigstellungszahlen bis 2014.

Im vergangenen Jahr wurde mit 6.974 fertiggestellten Wohnungen die Zielzahl des Senates von 6.000 Wohnungen p.a. durch die Wohnungswirtschaft abermals übererfüllt. Angesicht dieser Zahlen empfindet die Wohnungswirtschaft die flächendeckende Einführung der Mietpreisbremse mehr als unangemessen. „Neubau ist der beste Mieterschutz. Insofern haben wir bereits seit Jahren eine Mietpreisbremse“, resümiert Marko Lohmann, Vorsitzender des VNW Hamburg.

Suchbegriffe: BFWHamburgIVDMietpreisbremseVNW

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