Infos über Erneuerbare Energien

Die Kräfte der Erde sind gigantisch

27.04.2017

Wasser, Sonne, Wind und andere Quellen der Natur sind nahezu unbegrenzt vorhanden. Am „Tag der Erneuerbaren Energien“ am 29. April stehen sie im Mittelpunkt vieler bundesweiter Aktionen. Vorgestellt werden unter anderem Lösungen für den Hausgebrauch. Auf diesem Gebiet hilft auch das Serviceportal „Intelligent heizen“ weiter.

Fantasiebild: Glühlampen aus Glas hängen im Himmel und durch das Glas hindurch sind Wolken zu sehen.
FOTO: PEXELS.COM

Beim Aktionstag im April können sich Verbraucher, Vermieter und Verwalter deutschlandweit von der Leistungskraft der erneuerbaren Energien überzeugen. Wo es finanzielle Zuschüsse gibt und welche Schritte im eigenen Heim Sinn machen, darüber informiert „Intelligent heizen“.

Zuschuss vom Staat für den Klimaschutz

In vielen Heizungskellern in Deutschland verbrauchen veraltete Heizungen unnötig viel Energie. Um den Austausch voranzutreiben, fördert der Staat die Heizungsmodernisierung und den Einsatz von erneuerbaren Energien. Wer eine alte Anlage ersetzt bzw. das gesamte Heizungssystem optimiert, erhält je nach Anlage verschiedene Zuschüsse. Ein Beispiel: Beim Einbau einer Wärmepumpe in Kombination mit einer Solarthermieanlage erhalten Verbraucher einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro. Einen Überblick über die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten und Maßnahmen, die im Rahmen des Marktanreizprogramms für Erneuerbare Energien (MAP) möglich sind, gibt die Internetseite Intelligent-Heizen.info.

Optimierung durch moderne Wärmepumpen

Bis zu 80 Prozent des Wärmebedarfs in einem Haus kann eine hocheffiziente Wärmepumpe abdecken. Diese nutzt die im Grundwasser und Boden oder in der Luft gespeicherte Umweltwärme und wandelt sie in Heizwärme um. Die Anlagen sind wartungsarm und kommen ohne Brennstoffvorrat aus. Für den umweltschonenden Betrieb der Wärmepumpe sollten Verbraucher Ökostrom beziehen und nach der Installation einen hydraulischen Abgleich durchführen lassen. Dieser sorgt dafür, dass sich die Wärme gleichmäßig im Haus verteilt. So kann die Vorlauftemperatur so niedrig wie möglich eingestellt werden. Wer nicht gleich in eine neue Heizung investieren möchte, kann mit dem hydraulischen Abgleich auch die bestehende Heizung optimieren und so den Energiebedarf senken. Wie viel Einsparpotenzial darin steckt, zeigt mit wenigen Klicks der Optimierungsrechner von „Intelligent heizen“.

Ein gutes Team: Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen

Photovoltaikanlagen liefern den aus der Sonne gewonnenen Ökostrom, der für den Betrieb der Pumpen notwendig ist. Damit das Zusammenspiel klappt, ist eine detaillierte Beratung durch einen Fachbetrieb nötig. Auch eine solarthermische Anlage auf dem Dach hilft beim Sparen. Damit können jährlich 50 bis 65 Prozent des Warmwasserbedarfs abgedeckt werden. Als Heizung reicht eine Solaranlage allein zwar nicht aus, sie lässt sich aber mit anderen Heizsystemen kombinieren.

Über „Intelligent heizen"
Die Plattform „Intelligent heizen" ist ein Angebot des Spitzenverbandes der Gebäudetechnik VdZ. Seit 2007 informiert das Serviceportal technologieoffen und energieträgerneutral über Maßnahmen für eine wirtschaftliche Heizungsmodernisierung. Tipps für energiesparendes Heizen und aktuelle Informationen gibt es jetzt auch auf Facebook.

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