Stavros Efremidis, Vorstand KWG Kommunale Wohnen AG: „Der Rückgang des Energieverbrauchs von Privathaushalten zeigt, dass die Wohnungswirtschaft auf einem guten Weg ist. Aufgrund der steigenden Energiepreise wird die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden wirtschaftlich immer attraktiver. Trotzdem handelt es sich in erster Linie um langfristige Investitionen, die sich erst nach mehreren Jahren amortisieren. Gerade deshalb ist es wichtig, dass die Politik die aktuelle Entwicklung mit einer angemessenen Förderpolitik unterstützt. Dabei sollten die Förderregelungen Immobiliengesellschaften bei der Gestaltung ihrer Sanierungskonzepte eine ‚gesunde Flexibilität’ einräumen, damit die individuellen Besonderheiten eines jeden Gebäudes ausreichend berücksichtigt werden können. Dies ist aufgrund der mitunter sehr starren Regelungen nicht immer möglich. Dabei besteht akuter Handlungsbedarf: Die nach wie vor sehr hohe Zahl an sanierungsbedürftigen Gebäuden verlangt auch weiterhin nach einem entschlossenen Handeln. Die positiven Zahlen der Studie sollten daher lediglich als ein positives Signal gesehen werden.“
Die Hamburger KWG AG hat als Immobilienentwickler im letzten Jahr knapp zwölf Millionen Euro in die Entwicklung ihrer Bestände investiert. Mit auf die individuellen Besonderheiten der Immobilien abgestimmten Energiekonzepten, wurden Energieeinsparungen von 40 bis 75 Prozent realisiert. So wurden die Nebenkosten erheblich gesenkt und die Wirtschaftlichkeit der Immobilien gesteigert.











