Energiewende auf einen Blick

Die Energiewende müssen Bund und Länder gemeinsam umsetzen. Deshalb berieten sich Anfang Juli im Bundesrat die Länder­vertreter abschließend über das Energie­­­paket der Bundes­­­regierung.

Onlienportal "förderal erneuerbar"
Onlienportal "förderal erneuerbar"

Wo die Bundesländer in Sachen Erneuerbare Energien aktuell stehen, zeigt das neue Online-Portal der Agentur für Erneuerbare Energien. Es bietet interaktive Grafiken und Tabellen zu mehr als 100 Bereichen – von „A“ wie Anteil an der Stromerzeugung bis „Z“ wie Ziele für die CO-Reduktion. „Ziel des Portals ist es, den Nutzern eine schnelle Übersicht über den Status Quo und über die Entwicklung der Erneuerbaren Energien in den Bundes­ländern zu geben“, sagt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien.
Aber auch neue Einblicke soll das Portal eröffnen: Es versammelt beispiels­weise Studien, die Potenziale der Wind- und Wasserkraft, Solarwärme oder Biogas in den Bundesländern erheben und ermöglicht den Vergleich mit dem bisher Erreichten. Außerdem wird die wirtschaftliche Bedeutung der Erneuer­baren Energien auf Landesebene deutlich, beispielsweise anhand der Zahl der Unternehmen, der Patente und der Forschungsausgaben der Bundesländer.
Darüber hinaus berücksichtigt das Portal gesetzliche Rahmenbedingungen und För­der­­maßnahmen, die sich auf Erneuerbare Energien beziehen – von der Bau­ordnung über die Raum- und Landesplanung bis hin zu landeseigenen Wärme­gesetzen. „Das Portal umfasst bereits eine Vielzahl an relevanten Quellen und soll auch in Zukunft kontinuierlich wachsen“, so Vohrer.

Zum Hintergrund: In den Jahren 2008 und 2010 hat die Agentur für Erneu­er­bare Energien umfangreiche Bundesländerstudien veröffentlicht und fortschrittliche Länder mit dem „Leitstern“ ausge­zeichnet. Die Bundes­länder­studien wurden vom Deutschen Institut für Wirtschafts­forschung (DIW Berlin) und vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württem­berg (ZSW) erstellt. Die darin berücksichtigten Statistiken und Datenerhebungen fließen auch – in aktualisierter Form – in das neue Portal ein.

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Weiterführende Links:
www.foederal-erneuerbar.de

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