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Hand in Hand digitalisieren

BRUNATA-METRONA und Gewobag machen Verbrauchsdaten transparent

Im Auftrag des Berliner Wohnungsunternehmens Gewobag hat BRUNATA-METRONATausende Wohnungen in der Hauptstadt mit moderner fernauslesbarer Messtechnik ausgestattet.
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So facettenreich die Gebäude aus verschiedenen Epochen, so unterschiedlich sind die Heizkörper im Bestand der Gewobag. Für jeden Heizkörper muss individuell die Heizleistung bewertet werden. Bild: Gewobag
So facettenreich die Gebäude aus verschiedenen Epochen, so unterschiedlich sind die Heizkörper im Bestand der Gewobag. Für jeden Heizkörper muss individuell die Heizleistung bewertet werden. Bild: Gewobag

Es fing an mit einer Machbarkeitsstudie: Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Gewobag aus Berlin wollte die Energiedienstleistungen für ihre Liegenschaften in Eigenregie übernehmen. Zu diesem Zweck wurde ein Tochterunternehmen gegründet, die Gewobag Energie- und Dienstleistungsgesellschaft mbH (Gewobag ED). Neben dem Hauptgeschäftszweck, der Wärmeversorgung, wurden im Zuge der ständigen Weiterentwicklung der Gewobag ED weitere Geschäftsfelder erschlossen. Die Gewobag ED zeigt sich, Stand heute, verantwortlich für die Themen Wärmeversorgung, Mieterstrom, Ladeinfrastruktur, Multimedia und Submetering.

Für Letzteres wurde der Markt mit Blick auf mögliche Partner sondiert. Ziel war es, die vielen unterschiedlichen Messausstattungen in den Liegenschaften zu vereinheitlichen und dabei auf modernste Technik zu setzen. Die Energieeffizienz-Richtlinie der EU (Energy Efficiency Directive, EED) war bereits 2017 am Horizont erkennbar. Somit war absehbar, dass diese sich auch in Deutschland in nationalem Recht widerspiegeln und unter anderem fernablesbare Erfassungsgeräte erfordern würde.

Um Prozesse zu beschleunigen, moderne Technik einzusetzen und auf Papier weitestgehend zu verzichten, sollte die Kommunikation mit dem Messdienst komplett digital erfolgen. Außerdem strebte die Gewobag die Hoheit über die erfassten Daten an. Bisher existierte aufgrund der heterogenen Ausstattung keine Gesamtübersicht über Heizkörper, Schnittstellen für Wasserzähler, Eichfristen oder Baulängen von Geräten. Das hatte in der Vergangenheit bisweilen zu Problemen geführt, wenn beispielsweise eine Reparatur erforderlich war, da nicht unmittelbar klar war, welches Ersatzteil benötigt wurde.

Aufwendiges Ausschreibungsverfahren

So wurde ein umfangreicher Ausschreibungsprozess nach VOB/A gestartet. Es galt, über einen Zeitraum von vier Jahren rund 54.000 Wohnungen mit neuer Messtechnik auszustatten. Dieser Bestand wurde auf drei separate Lose aufgeteilt, wobei von vornherein feststand, dass nicht alle drei Lose an denselben Anbieter vergeben würden.

Neben der zukunftssicheren Technik mussten die Teilnehmer der Ausschreibung über ausreichend erfahrenes Personal verfügen, um den Umfang des Großprojekts stemmen zu können. Aufgrund des überzeugenden Gesamtkonzepts entschied sich die Gewobag für BRUNATA-METRONA als Partner für zwei der drei Lose.

Im ersten Jahr (2018/2019) war die Zahl der durch BRUNATA-METRONA umgerüsteten Wohnungen mit 3.900 noch relativ gering. Grund hierfür war der hohe Programmieraufwand auf Kunden- wie auch Dienstleisterseite. Dieser war erforderlich, um alle Stammdaten und deren Updates in der gewünschten Form nach jeder Montage zur Gewobag zu übertragen. „Hier zeigte sich bereits, dass unser Projektteam mit dem von BRUNATA-METRONA hervorragend zusammenarbeitete“, lobt Benjamin Schultz, Projektleiter bei der Gewobag ED, die Kooperation.

Gemeinsam zum Ziel

Nachdem diese Harmonie auch zwischen beiden IT-Welten hergestellt war, konnte die Zahl der Montagen für die Folgejahre plangemäß erhöht werden. Dank der guten Kommunikation zwischen Auftraggeber und Dienstleister führte selbst Corona nicht zu nennenswerten Verzögerungen. So wurden die Monteure jeweils hinsichtlich der aktuellen Hygieneregeln eingewiesen. Die Bewohner erhielten über Hausaushänge zusätzliche Informationen zu den Montagen unter Pandemiebedingungen. Diese Aushänge wurden von BRUNATA-METRONA automatisiert erstellt, mittels Webservice an die Gewobag übertragen und dort nach Bedarf aktuell gedruckt.

Der Umrüstungszeitraum (15. November bis 15. Februar) war dabei durch die Heizkostenverordnung vorgegeben. Da die Verbrauchsabrechnung bei der Gewobag kalenderjährlich erfolgt, musste die Ablesung der Altgeräte innerhalb eines Zeitraums von plus minus sechs Wochen zum Jahreswechsel stattfinden. Das Gros der Umrüstungen erfolgte jeweils in den ersten Wochen des neuen Jahres. Hohe Montagekapazitäten und gute Koordination ermöglichten die hohen Stückzahlen.

Durch den komplett digitalisierten Montageprozess stehen sämtliche Informationen sofort transparent zur Verfügung. So ist die Gewobag jederzeit auskunftsfähig gegenüber ihren Mietern und kann Folgeprozesse schnell anstoßen, was letztendlich die Ausstattung und Abrechenbarkeit der Liegenschaften unterstützt. Kann beispielsweise ein Monteur einen Wasserzähler wegen einer defekten Absperrung nicht austauschen, wird umgehend ein Handwerker mit dem Austausch des Absperrventils beauftragt und unmittelbar nach der Behebung des Problems ein neuer Montageauftrag erzeugt.

Trotz aller Digitalisierung erlebten die Projektmitarbeiter auch manch analoge Überraschung. „Um die Umrüstungen der Messausstattung vorzubereiten, war eine komplette Bestandsaufnahme erforderlich. Dabei haben wir einige Heizkörper-Exoten entdeckt, die keiner von uns je zuvor gesehen hatte“, erinnert sich Schultz schmunzelnd. Dank der kompletten Datenaufnahme wird es solche Überraschungen zukünftig nicht mehr geben. Sämtliche Heizkörper wurden durch BRUNATA-METRONA digital dokumentiert und die Daten mittels Webservice an die Gewobag übertragen.

Überzeugende Technik

Sehr zufrieden ist man bei der Gewobag mit der eingesetzten Messtechnik. Sie zeichnet sich durch eine Funkempfangsquote nahe der 100-Prozent-Marke aus. Verantwortlich hierfür ist das METRONA Funksystem smart mit seiner Mesh-Netzwerk-Topologie. Dabei vernetzen sich die Endgeräte selbstständig untereinander und finden so den optimalen Weg, um ihre Daten an das Gateway zu senden. Dies hat den angenehmen Nebeneffekt, dass insgesamt weniger Gateways benötigt werden als bei Funksystemen ohne Mesh-Netzwerk.

Das Gerätemonitoring erfolgt monatlich, sodass schnell auffällt, wenn ein Gerät ein technisches Problem hat. Im Fehlerfall ermittelt ein smarter Algorithmus den optimalen Zeitpunkt für den Gerätetausch. Dabei wird unter anderem berücksichtigt, wir relevant der aktuelle Zeitraum für die Jahresabrechnung ist – im Sommer fallen beispielsweise keine Heizkosten an. Dahinter steht das Ziel, Schätzungen aufgrund fehlender Verbrauchswerte weitestgehend zu vermeiden. Auch dieser Prozess ist für die Gewobag vollkommen transparent, da sie mittels Webservice sämtliche Informationen sofort übermittelt bekommt.

Ausblick

Nach nunmehr drei von vier Montageperioden ist absehbar, dass das Großprojekt auf ein pünktliches und erfolgreiches Ende zusteuert. Die Expertise, die dabei im Verbund zwischen Gewobag und BRUNATA-METRONA aufgebaut wurde, wird jedoch auch zukünftig benötigt werden, denn die Gewobag wächst und hat mittlerweile weitere Liegenschaften gekauft, die nach Abschluss des aktuellen Projekts ebenfalls mit Erfassungsgeräten des METRONA Funksystem smart ausgestattet werden sollen.

Heizkostenverteiler

Kaltwasserzähler

Warmwasserzähler

Wärmemengenzähler

Los 1

rd. 80.000

rd. 13.500

rd. 16.000

rd. 800

Los 2

rd. 80.000

rd. 13.500

rd. 12.600

rd. 450

Los 3

rd. 90.000

rd. 10.000

rd. 15.000

rd. 650

Tabelle 1: Anzahl der Verbrauchserfassungsgeräte in den Losen (in Stück)

BRUNATA-METRONA

Informationszentrale

Aidenbachstraße 40, 81379 München

Tel.: 089 78595-0

Fax: 089 78595-100

info@brunata-metrona.de

www.brunata-metrona.de

Heizkostenverteiler

Kaltwasserzähler

Warmwasserzähler

Wärmemengenzähler

Los 1

rd. 80.000

rd. 13.500

rd. 16.000

rd. 800

Los 2

rd. 80.000

rd. 13.500

rd. 12.600

rd. 450

Los 3

rd. 90.000

rd. 10.000

rd. 15.000

rd. 650

Tabelle 1: Anzahl der Verbrauchserfassungsgeräte in den Losen (in Stück)

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Seite 42 bis 43
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