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Sicherheit in der Wohnungswirtschaft

Wie ferninspizierbare Rauchwarnmelder helfen, den Standard zu heben

Die Anforderungen an Sicherheit, Effizienz und Nutzerkomfort in der Wohnungswirtschaft steigen kontinuierlich. Besonders im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes sind innovative Lösungen gefragt, die nicht nur gesetzlichen Vorgaben entsprechen, sondern auch praktikabel und wirtschaftlich sind.

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 Die Fernauslesung der Rauchwarnmelder ist besonders komfortabel. Bild: Ei Electronics
Die Fernauslesung der Rauchwarnmelder ist besonders komfortabel. Bild: Ei Electronics

Ein gelungenes Beispiel bietet die Zusammenarbeit zwischen der HV-Hofheim GmbH und der bundesweit tätigen Objektus GmbH – unter Einsatz ferninspizierbarer Rauchwarnmelder von Ei Electronics. Die HV-Hofheim GmbH, hervorgegangen aus der 1992 gegründeten Hubert Immobilien & Hausverwaltung, verwaltet Wohnimmobilien im hessischen Main-Taunus-Kreis. Wie viele Hausverwaltungen stand auch sie mit Einführung der Rauchwarnmelderpflicht vor der Herausforderung, eine geeignete Lösung zu finden, um der gesetzlichen Regelung bestmöglich zu entsprechen. Anfangs wurde die Verantwortung für Montage und Wartung den Eigentümern überlassen – ein Modell, das sich mit der Zeit als unzureichend erwies.

Zwei Brandereignisse in den betreuten Liegenschaften führten zu einem Umdenken.

Es reicht nicht, einfach ein Gerät an die Decke zu schrauben“, erklärt Jörg Hubert, Geschäftsführer der HV-Hofheim GmbH.

„Sicherheit entsteht erst durch eine durchgängige, fachgerechte Betreuung.“ Diese Erkenntnis führte die HV-Hofheim GmbH zur Zusammenarbeit mit der Objektus GmbH, einem der führenden Spezialisten für die Verwaltung von Rauchwarnmeldern und Heizkostenabrechnungen, der bundesweit über eine Million Rauchwarnmelder in mehr als 350.000 Wohneinheiten betreut.

Technologiewechsel mit Mehrwert

Im Rahmen des Projekts übernimmt Objektus die Betreuung von rund 1.300 Rauchwarnmeldern in 573 Wohneinheiten der HV-Hofheim. Zum Einsatz kommt hierbei der Ei6500-OMS von Ei Electronics, ein ferninspizierbarer Rauchwarnmelder, der speziell für den Einsatz in der Wohnungswirtschaft entwickelt wurde. Der Clou dabei: Die jährliche Inspektion kann vollständig ohne Sichtprüfung am Gerät erfolgen. Das bedeutet, dass kein Techniker mehr die Wohnung betreten muss – ein klarer Vorteil für Bewohner und Verwalter gleichermaßen. Die Inspektion erfolgt über eine sichere Funkverbindung.

Objektus erfasst und verarbeitet die inspektionsrelevanten Daten turnusgemäß, prüft die Funktionsfähigkeit der Geräte und erstellt eine rechtssichere Dokumentation. Damit wird nicht nur der Aufwand reduziert, sondern auch die Qualität der Wartung erhöht. Die lückenlose Dokumentation ist zudem ein wichtiger Baustein für die rechtliche Absicherung der Hausverwaltung – insbesondere im Schadensfall.

Technische Hintergründe: Wie funktioniert die Ferninspektion?

Der Ei6500-OMS arbeitet mit dem sogenannten OMS-Funkstandard (Open Metering System), einem interoperablen, offenen Kommunikationsstandard, der die Integration in jede technische Gebäudeinfrastruktur ermöglicht. Die Rauchwarnmelder senden regelmäßig Statusinformationen zu allen inspektionsrelevanten Aspekten, darunter Batteriezustand, Verschmutzungsgrad und Funktionsstatus. Diese Daten werden von Objektus zentral erfasst und ausgewertet. Bei Auffälligkeiten kann gezielt reagiert werden – ohne flächendeckende Vor-Ort-Termine.

Die beschriebene Technologie ist nicht nur effizient, sondern auch zukunftssicher. Sie eignet sich nicht nur dazu, in bestehende Smart-Building-Infrastrukturen eingefügt zu werden, sondern bietet auch Potenzial für weitere Anwendungen, etwa die Einbindung in digitale Mieterportale oder automatisierte Wartungsprozesse. Dabei ist die Umrüstung auf Rauchwarnmelder zur Ferninspektion mehr als eine technische Maßnahme – sie ist Teil einer strategischen Weiterentwicklung der Wohnungswirtschaft. Hausverwaltungen stehen zunehmend unter Druck, Prozesse zu digitalisieren, Kosten zu senken und gleichzeitig die Servicequalität zu erhöhen. Ferninspizierbare Lösungen wie der Ei6500-OMS bieten hier einen echten Mehrwert.

Einheitlicher Standard für mehr Sicherheit

Für die HV-Hofheim GmbH bedeutet die Zusammenarbeit mit Objektus eine erhebliche Entlastung im operativen Alltag. Gleichzeitig wird ein einheitlich hoher Qualitäts- und Sicherheitsstandard gewährleistet – unabhängig von der jeweiligen Eigentümerstruktur. Besonders wichtig ist der Hausverwaltung dabei der solidarische Gedanke: „Wenn es in der Nachbarwohnung brennt, betrifft es alle. Deshalb braucht es eine gemeinsame, professionelle Lösung“, betont Jörg Hubert.

Die Entscheidung für ferninspizierbare Rauchwarnmelder ist aber auch ein Signal an die Bewohner: Ihre Sicherheit wird ernst genommen, ohne ihre Privatsphäre unnötig zu beeinträchtigen. In Zeiten zunehmender Digitalisierung und steigender Anforderungen an Datenschutz und Komfort ist das ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Fazit: Digitalisierung als Sicherheitsfaktor

Das Beispiel der HV-Hofheim GmbH zeigt, wie moderne Technologien in der Wohnungswirtschaft sinnvoll eingesetzt werden können. Ferninspizierbare Rauchwarnmelder wie der Ei6500-OMS ermöglichen eine effiziente, rechtssichere und nutzerfreundliche Umsetzung gesetzlicher Vorgaben. Gleichzeitig stärken sie das Vertrauen der Bewohner in die Verwaltung und tragen zu einem flächendeckend hohen Sicherheitsniveau bei.

Mit der Objektus GmbH als Partner hat die HV-Hofheim einen Weg gefunden, der sowohl technisch als auch organisatorisch überzeugt – und der beispielhaft für viele andere Hausverwaltungen sein kann, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen.

Ei Electronics KG 
Franz-Rennefeld-Weg 5 
40472 Düsseldorf 
Tel.: 0211 98436500 
Ansprechpartner: Rainer Eisenach 
E-Mail: Rainer.Eisenach@eielectronics.de
www.eielectronics.de 

Redaktion (allg.)

Pixabay/ Mohamed_hassan
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Artikel Wie ferninspizierbare Rauchwarnmelder helfen, den Standard zu heben
Seite 36 bis 37
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