Klimaschutz-Verein gegründet – Nicht reden, sondern handeln

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Die Fridays for Future-Bewegung hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Bundesregierung beim CO2-Preis ein wenig bewegt hat. Für Wohnungsnutzer wird das Heizen teurer, für Immobilieneigentümer ergibt sich kein Handlungszwang. Bild: Animaflora PicsStock/stock.adobe.com
Die Fridays for Future-Bewegung hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Bundesregierung beim CO2-Preis ein wenig bewegt hat. Für Wohnungsnutzer wird das Heizen teurer, für Immobilieneigentümer ergibt sich kein Handlungszwang. Bild: Animaflora PicsStock/stock.adobe.com

Vertreter von 24 Wohnungsunternehmen haben den Verein „Initiative Wohnen.2050“ gegründet. Durch die Weitergabe von Wissen und Erfahrungen soll es besser gelingen, bis 2050 einen klimaneutralen Wohnungsbestand zu schaffen.

Nicht nur über den Klimawandel reden, sondern handeln. Unter diesem Motto lud die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt Gründungspartner aus ganz Deutschland Ende Januar nach Berlin zur Vereinsgründung ein. Durch die Bündelung und das Teilen von Wissen sollen auch kleinere Unternehmen in die Lage versetzt werden, Wege zur Klimaneutralität zu beschreiten. Bestandsmasse kommt auf jeden Fall zusammen. Bereits zum Gründungstag vertritt die Initiative rund 1.050.000 Wohneinheiten und sechs der zehn größten deutschen Wohnungsunternehmen innerhalb des GdW.

Nach der offiziellen Vereinsgründung diskutierten die Teilnehmer in Arbeitsgruppen über mögliche Finanzierungs- und Klimastrategien. Im Frühjahr werde es weitere Termine geben, um Strategien und Maßnahmen zu erarbeiten. Zu den Zielen der Klimainitiative gehören eine stärkere finanzielle Unterstützung der Wohnungswirtschaft auf Bundes- und Länderebene und eine öffentlichkeitswirksame Vorreiterposition in Sachen Klimaschutz zu erreichen.(Red.)

Eine übersichtliche Aufstellung der Betriebskosten bietet dieses Formular, aber auch umfangreiche Beispiele für weitere Kosten, die auf den Mieter im Mietvertrag umgelegt werden dürfen. Dies sind im Geschäftsraummietvertrag mehr Betriebskostenarten als im Wohnraum...

Redaktion (allg.)

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Artikel Klimaschutz-Verein gegründet – Nicht reden, sondern handeln
Seite 24 bis 25
4.6.2020
Initiative Wohnen.2050 teilt Wissen und Erfahrung
Die Wohnungswirtschaft muss verbindlich die gesetzten Klimaziele erreichen. Die neu gegründete Initiative Wohnen.2050 will Know-how bündeln, die Zusammenarbeit und den Austausch fördern. So sollen...
5.12.2019
Landesweite Initiative zur Verwirklichung des Klimaschutzes
Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte|Wohnstadt (NHW) hat auf der Expo Real 2019 ihre „Initiative Wohnen 2050“ ins Leben gerufen. Deren Ziel: die Vernetzung der deutschen Wohnungswirtschaft...
4.2.2020
Das Energiesprong-Konzept: Fließbandprinzip für die Bauwirtschaft
Gebäudewärme hat einen hohen Anteil am Gesamtenergieverbrauch – in Deutschland etwa 35 Prozent. Die Dekarbonisierung des Wohnungsbestands ist dringend notwendig, aber Sanierungen sind mit hohen Kosten...
4.5.2021
Deutsche Wohnen Bilanz 2020
Die börsennotierte Deutsche Wohnen blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2020 zurück. Die Vertragsmieten bewegten sich mit 837,6 Mio. Euro etwa auf Vorjahresniveau. Das Ergebnis stieg um 12 Prozent auf...
18.10.2021
Start-ups im Faktencheck: Lösungen und Projekte
Anwendungen für ein Energie- und CO2-Management versprechen gute Geschäfte für PropTechs. Das Potenzial ist groß. Denn viele Akteure aus der Wohnungswirtschaft stehen beim gezielten Erfassen...
3.3.2020
Blockheizkraftwerk ohne Verbrennungsmotor
Im Einfamilienhaus-Bereich gewinnt die Brennstoffzelle endlich doch Marktanteile. In der Wohnungswirtschaft hingegen ist die wasserstoffgetriebene Kraft-Wärme-Kopplung bislang noch kein Thema. Das...