6. Fachkongress der IW.2050

Wie gelingt eine bezahlbare Wärmewende für alle?

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Rund 350 Fachleute aus der sozial orientierten Wohnungswirtschaft waren 2025 in Darmstadt zu Gast beim IW.2050 Fachkongress. Bild: Walter Vorjohann
Rund 350 Fachleute aus der sozial orientierten Wohnungswirtschaft waren 2025 in Darmstadt zu Gast beim IW.2050 Fachkongress. Bild: Walter Vorjohann

Die Initiative Wohnen.2050 geht auf ihrem 6. Fachkongress Ende April in Darmstadt der Frage nach, mit welchen Konzepten die sozial orientierte Wohnungswirtschaft Gebäude CO2-neutral bewirtschaften und Klimaneutralität finanzieren kann.

„Wärmewende in der Sozialen Wohnungswirtschaft. Klimaneutralität als Fundament für bezahlbares Wohnen“ – so der Titel des 6. Fachkongresses der Initiative Wohnen.2050 (IW.2050). Vom 28. bis 30. April 2026 behandelt er zahlreiche, für die Wohnungswirtschaft derzeit besonders relevante Aspekte. Im Programm unter anderem: eine Keynote zum Thema Energie durch Strom mit anschließendem Fachpanel, Netzwerk-Runden und Workshops rund um die Energie- und Wärmewende, Finanzierung der Klimaneutralität sowie kostengünstiges und nachhaltiges Bauen. Praxisnah werden Strategien und technische Möglichkeiten erörtert sowie Projekterfahrungen ausgetauscht. Die aktuelle Preisexplosion bei fossilen Brennstoffen und die damit verbundene soziale Sprengkraft macht das Thema für Unternehmen und Mieter dringlicher denn je.

Energiewirtschaft und Wohnungswirtschaft – ein Match?

Der erste Tag startet mit der Auftaktrede von Axel Gedaschko, GdW-Präsident und IW.2050-Vorstandsvorsitzender. Anschließend erläutert Keynote-Speaker Dr. Tim Meyer, Energieexperte, Autor und Unternehmensberater, warum weltweit Energie viel schneller sauberer wird als viele denken und was dies für Deutschland bedeutet. Er zeigt auf, mit welchen politischen Leitplanken die energetische Transformation in Deutschland zum Erfolg wird und zu einem Wirtschaftswachstum beitragen kann. Die nachfolgende Gesprächsrunde mit Vertretern aus Politik sowie Energie- und Wohnungswirtschaft erörtert die direkten Auswirkungen des Energiethemas auf die Wohnungs- und Baubranche. Netzwerk-Runden im Anschluss bieten Gelegenheit, mit den Diskutanten das direkte Gespräch zu suchen. Beim Get-together am Abend haben alle Anwesenden Gelegenheit, weitere Kontakte zu knüpfen, zu vertiefen und sich auszutauschen.

Kostengünstig bauen und Lösungen für den Bestand

Den zweiten Kongresstag wird Dr. Thomas Hain, stellvertretender Vorstand IW.2050, eröffnen. Er ist der wohnungswirtschaftlichen Praxis gewidmet. Gleich danach: ein Fachpanel zum Hamburg-Standard: „Schneller, einfacher und kostengünstiger bauen“. Umfassendes Know-how erwartet die Teilnehmer auch am Nachmittag: Neun Fokus-Sessions vermitteln Wissen und aktuelle Erkenntnisse aus den Bereichen Energie- und Wärmewende, Finanzierbarkeit der Klimaneutralität, nachhaltiges Bauen und Bewirtschaften.

Kongress wird um einen halben Tag verlängert

Neu in diesem Jahr: Aufgrund des großen Interesses in den Vorjahren dreht sich einen zusätzlichen halben Tag lang alles um „Peer Learning“ für die Arbeitsebene. Angeboten werden praxis- und umsetzungsorientierte Workshops zur Entwicklung von Klimastrategien, Neues zu Wärmepumpen und Fernwärme sowie Schulungen zum IW.2050-Werkzeug KlimaPfadfinder.

Neben den rund 250 Unternehmenspartner der IW.2050 steht der Kongress auch interessierten sozial orientierten Wohnungsunternehmen offen. Mehr zum Programm unter: www.iw2050.de/6-fachkongress

Redaktion (allg.)

Pixabay/ Mohamed_hassan

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