Netzwerktreffen der Klimaschützer der Wohnungswirtschaft

„Keinen Zuckerguss – wir brauchen Schwarzbrot!“

Beim 4. Fachkongress der Initiative Wohnen.2050 (IW.2050) in Darmstadt diskutierten Experten aus Politik, Energie- und Wohnungswirtschaft Vorschläge zur Finanzierbarkeit der Klimaneutralität im sozialen Wohnungsbau. Fazit: Damit Wohnen, Modernisieren und Bauen zukünftig bezahlbar bleiben, bedarf es vieler Stellschrauben und eines stetigen intensiven Austausches aller Beteiligten.

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Auf dem langen Weg zur Klimaneutralität dürfte den meisten Wohnungsunternehmen das Geld ausgehen. Der GdW schätzt die Kosten für die Bestandssanierung auf 288 Milliarden Euro. Bild: Lena Wurm / stock.adobe.com
Auf dem langen Weg zur Klimaneutralität dürfte den meisten Wohnungsunternehmen das Geld ausgehen. Der GdW schätzt die Kosten für die Bestandssanierung auf 288 Milliarden Euro. Bild: Lena Wurm / stock.adobe.com

Wir haben nur noch 20 Jahre, um die geforderten Klimaziele im Bestand und Betrieb unserer über 2,1 Millionen Wohneinheiten zu erreichen“, mahnte Felix Lüter, geschäftsführender Vorstand der Initiative Wohnen.2050 (IW.2050), gleich zu Beginn des zweitägigen 4. Fachkongresses für die mittlerweile 227 IW.2050-Partner und Interessenten der Branche. Welche Brisanz das Thema „Klimaneutralität wird Ordnungsrecht“ hat, belegte nicht nur die stattliche Zahl von über 300 Teilnehmenden. Auch aus den drei für die Wohnungswirtschaft so relevanten Bundesministerien Wirtschaft, Finanzen und Bauen/Wohnen waren führende Vertreter zum Dialog angereist.

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Redaktion (allg.)

Pixabay/ Mohamed_hassan

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Artikel „Keinen Zuckerguss – wir brauchen Schwarzbrot!“
Seite 14 bis 16
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