Immobilienmarktbericht 2019 der Gutachterausschüsse und des BBSR

Preisschere am Immobilienmarkt öffnet sich weiter

Die Preise auf dem deutschen Immobilienmarkt driften immer weiter auseinander. Das verdeutlicht eine aktuelle Analyse. Ob Eigenheime, Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäuser oder Bauland – teure Lagen werden noch teurer. Während periphere ländliche Räume weiter mit Leerstand kämpfen.
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Die Preise für gebrauchte Eigentumswohnungen im gehobenen Segment legten zuletzt um acht Prozent zu, im unteren Segment gibt es kaum Bewegung. Bild: Jean-Paul Comparin/stock.adobe.com
Die Preise für gebrauchte Eigentumswohnungen im gehobenen Segment legten zuletzt um acht Prozent zu, im unteren Segment gibt es kaum Bewegung. Bild: Jean-Paul Comparin/stock.adobe.com

Der Geldumsatz am deutschen Immobilienmarkt hat sich binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt – auf 269 Milliarden Euro im Jahr 2018. Der größte Teil davon – gut zwei Drittel bzw. 180,5 Milliarden Euro – wurde am Wohnimmobilienmarkt ausgegeben. Eigenheime und Eigentumswohnungen spielen hier beim Kauf die größte Rolle. Auf sie entfallen 74 Prozent des Geldumsatzes aller Wohnimmobilien.

Das geht aus dem Immobilienmarktbericht Deutschland 2019 hervor, den die amtlichen Gutachterausschüsse zusammen mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) vorgelegt haben.

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Carla Fritz

Carla Fritz
freie Journalistin

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Artikel Preisschere am Immobilienmarkt öffnet sich weiter
Seite 14 bis 17
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