Rekommunalisierung

Gewobag übernimmt Wohnungen in der Karl-Marx-Allee

Die Verhandlungen um den Ankauf von Wohnraum in der Karl-Marx-Allee in Berlin-Friedrichshain haben mit Abschluss des Kaufvertrages zwischen der Predac Immobilien Verwaltungsgesellschaft mbH und der Gewobag Wohnungsbau-Aktiengesellschaft zu einem erfolgreichen Ende gefunden.

Die Karl-Marx-Allee in Berlin. FOTO: Aurelio Schrey
Die Karl-Marx-Allee in Berlin. FOTO: Aurelio Schrey

Die sogenannten Blöcke C-Süd, C-Nord und D-Nord kommen damit nach 25 Jahren wieder in die Hände einer landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft. Für rund 50 Wohnungen haben die Mieter im Verlauf des Verkaufsprozesses von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch gemacht und sind nun Miteigentümer in den Wohnungseigentümergemeinschaften.

Seit dem 1. November 2019 verwaltet die Tochtergesellschaft Gewobag VB Vermögensverwaltungs- und Betriebsgesellschaft mbH insgesamt 679 Wohnungen und 59 Gewerbeeinheiten in der Karl-Marx-Allee 71-103b. Die Möglichkeit für die Mieter zur Ausübung ihres Andienungsrechtes endet voraussichtlich im Januar 2020. 

Mit dem Rückkauf erhöht die Gewobag ihren Bestand auf knapp 6.000 Wohnungen. Markus Terboven, Vorstandsmitglied der Gewobag, freut sich: „Mit diesem Ankauf sichern wir bezahlbaren Wohnraum in der Mitte Berlins und erweitern unser Portfolio um ein weiteres architektonisches Highlight der Nachkriegszeit.“

Die von der Gewobag erworbenen Blöcke der Karl-Marx-Allee wurden 1957 errichtet und waren Teil der damaligen Stalinallee in Ost-Berlin. Bekanntheit erlangte sie vor allem durch ihre als „Arbeiterpaläste“ konzipierten Wohngebäude.

Weiterführende Links:
https://www.gewobag.de/

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