Berliner Mietshäuser

Landeseigene Wohnungsbaugesellschaft "entreisst" Fondsgesellschaften zwei Wohnböcke

Die Gewobag in Berlin wird zwei Wohnblöcke in der Friedrichstraße in Friedrichshain-Kreuzberg kaufen. Das landeseigene Wohnungsunternehmen sichert damit 500 Wohnungen mitten in Berlin und nimmt vielen Bewohnerinnen und Bewohnern die Sorge vor Verdrängung.

Berlin lebt von einer guten Durschmischung. Das Verdrängung von angestammten Mietern wird wahrscheinlich durch den Kauf der Gewobag verhindert. FOTO: M.EISINGER
Berlin lebt von einer guten Durschmischung. Das Verdrängung von angestammten Mietern wird wahrscheinlich durch den Kauf der Gewobag verhindert. FOTO: M.EISINGER

Die bisherigen Eigentümer sind zwei Kölner Fondsgesellschaften.

Schneller und wirtschaftlicher Übergang

Der Senator für Finanzen Dr. Matthias Kollatz sagte: „Der Kauf ist im Sinne des Landes Berlin und im Interesse der Mieterinnen und Mieter. Das Land Berlin hatte als mögliche Alternative die Ausübung eines vertraglichen Vorkaufsrechts. Der Vertragsabschluss der Gewobag sichert einen schnellen und wirtschaftlichen Übergang.“

Die in sich geschlossene Wohnanlage besteht aus zwei Wohnblöcken (Friedrichstr. 226 und Friedrichstr. 225) mit insgesamt 517 Wohnungen und 19 Gewerbeeinheiten. Im Jahr 2015 ist die gesamte Anlage unter Denkmalschutz gestellt worden, der Architekt war Werner Düttmann. Die Gewobag wird mit diesem Erwerb ihren Bestand im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg auf knapp 6.000 Wohnungen erweitern.

Sowohl die Gewobag als auch der Regierende Bürgermeister von Berlin freuten sich über diesen Coup.

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