Lebensqualität durch mehr als 2.500 Bäume

Leipziger Genossenschaft „Lipsia“ fördert grüne Quartiere

22.05.2019

Mietergärten stärken Naturverbundenheit. Nachhaltiges Grünflächenkonzepte auch für Neubauprojekte.

Foro: markusspiske / pixabay

Leipzigs Zukunft soll grün sein. Dafür erarbeitet die Stadt derzeit gemeinsam mit den Bürgern einen „Masterplan Grün“. Dessen Ziel: Bäume und Wiesen dauerhaft erhalten und entwickeln – ungeachtet des rasanten Wachstums der Metropole. Ein Balanceakt, in dem sich auch die Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG befindet.

Förderung der "Grünen Vielfalt"

Die Grundstücksfläche der Lipsia umfasst circa 579.000 Quadratmeter. Darauf stehen aktuell 2.528 Bäume, die Anzahl der Kleingehölze ist um einiges umfangreicher und daher nicht zahlenmäßig erfasst.
Baumfällungen nimmt die Genossenschaft nur vor, wenn die jährliche Prüfung zur Verkehrssicherheit und „Gesundheit“ der Bäume die Notwendigkeit dazu feststellt. Ersatzpflanzungen werden dabei stets fristgemäß durchgeführt. Zuletzt hat das Unternehmen Ahornbäume, Blutpflaumen und Säulenkirschen an verschiedenen Standorten neu pflanzen lassen.  

Den „Masterplan Grün“ lobt die Lipsia auch als guten Ansatz für den Erhalt und die Förderung der biologischen Vielfalt. Das stadtweite Konzept, das Ende 2020 vorliegen soll, sieht unter anderem Kleingartenanlagen als wichtiges Rückgrat der grünen Infrastruktur. Außerdem förderten die grünen Oasen die gute Nachbarschaft und das gemeinschaftliche Miteinander und trügen zur lokalen Identität eines Viertels bei. Mietergärten gibt es zum Beispiel in den Neubau-Wohnanlagen „Kulkwitzer See-Terrassen“ in Grünau sowie „Rosental-Terrassen“ in Gohlis.

13 Geschosse mit Blick ins Grüne

Auch bei ihrem derzeitigen Neubau-Projekt, dem „Lipsia-Turm“, leistet die Wohnungsgenossenschaft der Balance von Natur und Urbanität Genüge. Rund 2.000 Quadratmeter Grünfläche sollen den 13-Geschosser in Grünau umgeben. Dazu gehören Rasenflächen, Staudeninseln sowie eine abwechslungsreiche Baum- und Strauchbepflanzung. Der in nordöstlicher Richtung angrenzende Parkplatz wird mit wasserdurchlässigem Pflaster versehen, für jeden vierten Stellplatz ist ein Baum als Neupflanzung angedacht.

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