Typ "Urbanes Gebiet"

Bagger rollen dieses Jahr an

Ein weiteres "Urbanes Gebiet" in Hamburg entsteht. Dabei handelt es sich um eine Bebauung, die Wohnen und Arbeiten nebeneinander erlaubt. Noch in diesem Jahr rücken die Bagger an, um den Petersen Park in Hamburg-Groß Borstel zum Leben zu erwecken. Im südlichen Areal entstehen knapp 400 Wohnungen, davon 125 öffentlich geförderte Mietwohnungen, 210 Eigentumswohnungen sowie eine Kindertagesstätte mit 120 Plätzen und eine Pflegeeinrichtung.

Ein spannendes Miteinander von Wohnen und Arbeiten soll enstehen: Visualisierung des Petersen Park in Hamburg Groß Borstel. BILD: Heitmann Montufar Architekten
Ein spannendes Miteinander von Wohnen und Arbeiten soll enstehen: Visualisierung des Petersen Park in Hamburg Groß Borstel. BILD: Heitmann Montufar Architekten

Bezahlbarer Wohnraum und gut erreichbare Arbeitsplätze

Die Grundstücksfläche beträgt rund 60.000 m², die Bruttogeschossfläche rund 100.000 m².

Im nördlichen Areal werden ausschließlich nicht störende Gewerbebetriebe angesiedelt. Insgesamt sind mehr als 300 Tiefgaragenplätze vorgesehen. Fertigstellung und der Bezug der Wohnungen ist für Ende 2024 vorgesehen. Die Entwürfe stammen von dem Hamburger Architekturbüro Heitmann Montúfar.

Vor rund vier Jahren wurde die Novelle des Baugesetzbuchs zur Einführung des Gebietstyps Urbane Gebiete beschlossen. Diese innerstädtischen Flächen sollen künftig ein unkompliziertes Miteinander von Wohnen und Gewerbe in der Hansestadt ermöglichen.

Das Areal zwischen Niendorfer Weg im Süden und der Papenreye im Norden ist aufgrund seiner Lage (mitten in einem Wohngebiet) und Historie (hier war ehemals der Maschinen- und Fahrzeugbauer Deutz angesiedelt) ein ideales Beispiel für ein künftiges Urbanes Gebiet. Im Juni 2020 wurde der Bebauungsplan Groß Borstel 31 von der Bezirksversammlung einstimmig beschlossen. Mit Abschluss der Verteilung und Planung der Baufelder ist nun ein weiterer wichtiger Meilenstein für das künftige Quartier Petersen Park erreicht.

Das wird bis Ende 2024 realisiert

Die HASPA PeB und die HJD-Gruppe setzen im Petersen Park insbesondere auf günstiges Wohnen und projektieren auf dem zentral gelegenen Baufeld 4 rd. 125 öffentlich geförderte Mietwohnungen im KfW 40 Standard. In dem Gebäuderiegel mit 30.000 m2 Bruttogeschossfläche (BGF) werden auch eine Kita und eine Pflegeimmobilie einziehen. Die WHM Stavenhagenstraße GmbH errichtet auf Baufeld 3 rd. 65 weitere, frei finanzierte Mietwohnungen.

Die Baufelder 1 und 2 am Niendorfer Weg und der Stavenhagenstraße wurden an OTTO WULFF veräußert. Das Hamburger Unternehmen baut auf einer Bruttogeschossfläche von etwa 22.000 m2 rd. 210 Eigentumswohnungen. Die Wohnungstypen erstrecken sich von der Single-Wohnung bis zur 125 m2 großen Familien-Wohnung mit 5 Zimmern und orientieren sich damit besonders am aktuellen und zukünftigen Bedarf der Menschen in Groß Borstel. Schon seit einigen Jahren realisiert OTTO WULFF nur wenige Meter entfernt das Großprojekt Tarpenbeker Ufer mit rd. 950 neuen Wohnungen.

Quelle: HASPA PeB und HJD-Gruppe und Otto Wulff

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Beispiel "Urbanes Gebiet": Die Kolbenhöfe in Hamburg

UPDATE 8.10.2021: Grundsteinlegung des urbanen Gebiets Kolbenhöfe HH-Ottensen

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