Zwei von vier Gebäude des Quartier Hochäckerstraße wurden 2018 bezogen. Der Deutsche Bauherrenpreis 2020 nominierte das Projekt in der Kategorie „Bauen in städtebaulich schwierigen Lagen“.
Die L-förmige Bebauung des Gebiets WA 1 (184 WE) besteht aus zwei Gebäuden mit bis zu sieben Geschossen. Bei der Bebauung des WA 2.2 (60 WE) handelt es sich um einen einzelnen Riegel. Eine Kindertagesstätte, eine integrative Wohngemeinschaft sowie der Bau von zwei Tiefgaragen sind Bestandteil des Projekts. Gemeinschaftlich nutzbare bepflanzte Dachterrassen fördern das nachbarschaftliche Miteinander.
Mit Blick auf die Autobahn im Westen und die Hochäckerstraße im Süden erfüllen die Gebäude erhöhte Anforderungen an den Lärmschutz. Die gläserne Schallschutzwand schützt die Dachterrasse vor Lärm.
Im Gebiet WR 1 errichtet die Gewofag 12 Wohnungen in einem bis zu dreigeschossigen Baukörper. 18 Wohnungen, ein Kinder- und Familienzentrum, ein Nachbarschaftstreff und eine Tiefgarage entstehen im sechsgeschossigen Gebäude des WA 3.2. Mit der Fertigstellung der Wohnungen auf den Baufeldern WR 1 und WA 3.2 rechnet die städtische Wohnungsgesellschaft im Frühling 2022.
Mit mehr als 36.000 Wohnungen und Gewerbeeinheiten ist die Gewofag die größte Vermieterin in München.
Die Jury des Deutschen Bauherrenpreises lobte das mit Maier.Neuberger.Architekten und Laux Architekten aus München verwirklichte Neubauvorhaben, „als vorbildliches, sorgfältig gestaltetes und einer vielfältigen Nachbarschaft verpflichtetes Projekt an einem städtebaulich schwierigen Standort." Es verdiene hohe Anerkennung. Dr. Doris Zoller, Ressortleiterin Bau bei der Gewofag, freut sich: „Bei 230 eingereichten Projekten zur engeren Auswahl der 33 nominierten Projekte zu gehören ist eine schöne Auszeichnung."
Quelle: Gewofag München











