Wirtschaftsfaktor Immobilien

Diversity-Kodex für die Immobilienwirtschaft

Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, hat in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedern einen Diversity-Kodex für die Immobilienwirtschaft entwickelt. Das ist ein klares Bekenntnis zur Vielfalt und Mannigfaltigkeit in einem wichtigen Bereich des gesellschaftlichen Lebens: der Immobilienwirtschaft.

Die Welt ist im Wandel. Unternehmen, die sich öffnen und Vielfalt in der Arbeitswelt zulassen, haben Vorteile, z.B. beim Recruiting von Fachkräften. BILD: Adobestock/ Unclesam
Die Welt ist im Wandel. Unternehmen, die sich öffnen und Vielfalt in der Arbeitswelt zulassen, haben Vorteile, z.B. beim Recruiting von Fachkräften. BILD: Adobestock/ Unclesam

Akzeptanz für eine pluralistische Gesellschaft

„Der Diversity-Kodex ist ein klares Bekenntnis, den Diversitätsgedanken in der Immobilienwirtschaft zu festigen und voranzutreiben“, sagt ZIA-Vizepräsidentin Bärbel Schomberg. „Wir sehen es als unsere Verantwortung an, die Akzeptanz für eine pluralistische Gesellschaft in der und über die Immobilienwirtschaft hinaus zu erhöhen und diese im immobilienwirtschaftlichen Berufsleben und in der Personalstruktur abzubilden.

Es geht darum, die Professionalität, die Zukunftsfähigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit der Immobilienbranche zu steigern. Denn die Unternehmen und Verbände der Immobilienwirtschaft werden wirtschaftlich nur erfolgreich sein, wenn sie die Chancen der Vielfalt erkennen und nutzen. Diversität ist Teil unseres Selbstverständnisses“, so Schomberg.

Werteorientierte Unternehmensführung

Im Kodex geht es unter anderem um eine werteorientierte Unternehmensführung sowie um die Sensibilisierung und Umsetzung von Diversity im Unternehmensalltag. „Mit der bereits entwickelten Diversity-Toolbox haben wir den Unternehmen der Branche ein Handwerkszeug an die Hand gegeben, wie Diversity gelebt werden kann“, so Schomberg. „Der Kodex setzt unsere Diversity-Aktivitäten nun in einen übergeordneten Rahmen, um den eingeschlagenen Weg der gelebten Vielfalt weiter zu verfolgen.“

Der Diversity-Kodex im Wortlaut auf der ZIA-Themenseite „Diversity“.

Diversity - Zukunftsperspektiven der Immobilienwirtschaft

Der ZIA hat beim Fraunhofer Institut eine aus drei Teilen bestehende Diversity-Studie in Auftrag gegeben, die die Möglichkeiten, den Einfluss, die Vorteile und den Nutzen für die Immobilienwirtschaft aus einem erfolgreichen Diversity Management aufzeigen soll. Die Studie besteht aus zwei Teilen (PDFs), die hier gelesen werden können.

Vorwort zur ZIA-Studie

Die Welt befindet sich im Wandel. Neben der erhöhten Geschwindigkeit zeigt sich vor allem in den mannigfaltigen Bezeichnungen   dieses   Wandels   die   Relevanz   für   unsere   Gesellschaft:   Strukturwandel,   Digitalisierung,   Automatisierung, Flexibilisierung und noch viele mehr. Eine rein akademische Betrachtung dieser Phänomene ist zwar  hilfreich,  skizziert  aber  kein  vollständiges  Bild  eben  jener  Herausforderungen,  mit  denen  sich  auch  die  deutsche  Immobilienwirtschaft  konfrontiert  sieht.  Denn  Diversity  ist  weitaus  mehr,  als  Diskussionen  im  universitären Elfenbeinturm. Mit der akademischen Begleitung dieses Kulturwandels in der Immobilienwirtschaft trägt  der  ZIA  ferner  dem  fälschlicherweise  vorherrschenden  Diskurs  Rechnung,  Diversity  sei  lediglich  ein  Randthema. Denn die klaren Implikationen des Strukturwandels und dessen Einfluss auf die Arbeitswelten auf der einen und die Volkswirtschaft auf der anderen Seite zeichnen ein klares Bild.Wissenschaft schlägt Meinung! Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschusses e.V. (ZIA) leistet im Rahmen seiner engen    Zusammenarbeit    mit    der    Wissenschaft    einen    erheblichen    Beitrag    für    eine    zukunftsfähige    Immobilienwirtschaft.  Die  intensive  Befassung  mit  Diversity  zeigt  dies  besonders  deutlich. 

Diversity  ist  mittlerweile  Ausdruck  eines  hart  umkämpften  Marktes  um  Arbeitskraft  und  Innovation  geworden.  Die  Erfolge  eines   modernen   und   vielschichtigen   Diversity   Managements,   das   wird   die   nachfolgende   Studie   zeigen,   verdeutlichen  die  Notwendigkeit  eines  Kulturwandels  in  Unternehmen.  Die  Gründe  dafür  liegen  in  harten  wirtschaftlichen Fakten. Denn wer sich als Wirtschaftsakteur diesem Thema weiterhin verschließt, wird künftig einen strategischen Nachteil bei dem Halten und Recruiting von Fachkräften oder aber der Innovationskraft und der unternehmerischen Konkurrenz- und Leistungsfähigkeit verzeichnen.(Bärbel Schomberg, Vizepräsidentin des ZIA, Vorsitzende Diversity Ausschuss)

Zur ZIA-Themenseite "Diversity"

 

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