Drei neue Wohnhäuser für Dresden

Die AOC Immobilien AG hat mit einem symbolischen ersten Spatenstich den offiziellen Startschuss für den Bau von drei Wohnhäusern mit insgesamt 131 freifinanzierten Mietwohnungen im Dresdner Szene-Stadtteil Friedrichtstadt gegeben. Das knapp 8.900 Quadratmeter große Wohnquartier soll termingerecht bis Ende 2022 fertig sein.

Visualisierung Lyra-Quartier. BILD: AOC Immobilien AG
Visualisierung Lyra-Quartier. BILD: AOC Immobilien AG

igentümer des Quartiers sind die Sozialkassen der Bauwirtschaft (SOKA-BAU) aus Wiesbaden.

Attraktive Stadt braucht faire Mietpreise

Das Lyra-Quartier erwächst an der Berliner Straße 42-46 und Schäferstraße 53-57, unweit von der Dresdner City mit ihren prachtvollen Barockbauten entfernt. In drei Baukörpern entsteht ein Mix aus Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen: hochwertig ausgestattet, mit Größen zwischen 56 und 110 Quadratmetern sowie Balkon, Loggia oder Terrasse. Für zusätzlichen Komfort sorgen Aufzüge, Breitbandinternet und ein grün gestalteter Innenhof. Ausreichend Stellplätze für Fahrrad und Auto, 83 davon in einer Tiefgarage, sowie eine kleine Gewerbeeinheit im Erdgeschoss runden das Angebot ab.

Soko-Bau hat das Lyra-Quartier bereits im Herbst 2020 von der AOC via forward deal erworben. Die Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft will die Immobilie nach der Fertigstellung im Bestand halten.

Laut Stadtverwaltung beträgt der strukturelle Wohnungsleerstand in der sächsischen Landeshauptstadt 2,3 Prozent (Stand: Mitte 2020). "Gerade deshalb seien Projekte wie das Lyra-Quartier von elementarer Bedeutung, erklärt Till Schwerdtfeger, Vorstand der AOC Immobilien AG.

In Dresden ist die AOC Immobilien AG derzeit auch im zentralen Stadtteil Löbtau aktiv. Zwischen Löbtauer, Lübecker, Eichendorff- und Columbusstraße plant das Unternehmen ein weiteres Wohnquartier mit zusätzlichem Büroanteil. Die Baugenehmigung wird noch in diesem Jahr erwartet, so dass auch mit der Realisierung noch begonnen werden soll.

Quelle: AOC Immobilien AG

Wohnungsmarkt in Sachsen relativ entspannt

Die sächsische Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sieht im Bundesland Sachsen keine Probleme mit bezahlbarem Wohnraum. Die Miete liege in Sachsen im Schnitt bei 5,40 Euro pro Quadratmeter. Auch in Dresden und Leipzig gibt es aus Sicht der Verbände keinen angespannten Wohnungsmarkt.

Dieses Niveau könne aber nur gehalten werden, wenn damit eine gelungene Investitionspolitik einhergehe, die letztendlich die Wohnqualität erhöht und so den Mietern durch Neubau, Sanierung und Rückbau in einem ausgewogenen Maße zugutekommt, teilte der Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e. V. (VSWG) mit.

Der VSWG lehnt die Einführung einer Mietpreisbremse für die Städte Dresden und Leipzig ab.

Quelle: VSWG

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