Fast zwei Millionen Wärmepumen sind bereits in Betrieb
"Ende 2025 waren laut Branchenstudie des Bundesverbandes Wärmepumpe (BWP) rund 1,9 Millionen Wärmepumpen im deutschen Markt im Einsatz. Rechnerisch wird spätestens Anfang Mai die Zwei-Millionste Wärmepumpe in Deutschland in Betrieb genommen. Die Wärmepumpe ist zur neuen Normalität geworden." So erläutert Burkhard Max, Geschäftsführer Vertrieb des deutschen Wärmepumpenherstellers Stiebel Eltron, die aktuelle Entwicklung bei den Heizsystemen.
Weniger Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen
"Die aktuelle weltpolitische Situation zeigt einmal mehr, wie dringend der Umbau der europäischen Energiesysteme hin zu den erneuerbaren Energien und damit zu mehr Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen ist", so Burkhard Max weiter. "Der Wärmesektor ist dank der Wärmepumpe prädestiniert für schnelle und ohne Komforteinbuße zu erzielende Erfolge nicht nur in Sachen CO₂-Einsparung, sondern eben auch in dem Bemühen, unabhängiger zu werden von fossilen Brennstoffen. Das gilt für den einzelnen Verbraucher genauso wie für unsere Gesellschaft insgesamt."
Erdgas und Heizöl werden seit Jahren teurer
Schon vor den aktuellen Entwicklungen waren die Preisentwicklungen der verschiedenen Energien eindeutig, wie der "Techem Atlas 2025 für Energie, Wärme & Wasser" bestätigt: Die Verbrauchskosten für fossile Brennstoffe sind bereits in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Pro Quadratmeter Wohnfläche verteuerte sich demnach der Preis für Erdgas von 2021 bis 2024 um insgesamt 40,6 Prozent, bei Heizöl waren es 47,3 Prozent. Der für den Antrieb einer Wärmepumpe erforderliche Strom hat sich laut der Studie mit einem Anstieg von 1,8 Prozent nur moderat verteuert.











