VIVAWEST feiert Richtfest in Marl

Kreis fördert Bau von Einfamilienhäusern mit fünf Millionen

Bis Ende 2027 baut VIVAWEST in Marl-Hüls fünf moderne Mehrfamilienhäuser mit 51 Wohnungen. Hinzu kommen 30 Einfamilienhäuser zur Miete – 16 davon öffentlich gefördert.

Ludger Schauerte (li.), Geschäftsführer Holzbau SCHAUERTE GmbH & Co. KG; Sandra Wehrmann, Vorsitzende der VIVAWEST-Geschäftsführung, und Thomas Terhorst, Bürgermeister der Stadt Marl. Foto: VIVAWEST
Ludger Schauerte (li.), Geschäftsführer Holzbau SCHAUERTE GmbH & Co. KG; Sandra Wehrmann, Vorsitzende der VIVAWEST-Geschäftsführung, und Thomas Terhorst, Bürgermeister der Stadt Marl. Foto: VIVAWEST

Sandra Wehrmann, Vorsitzende der VIVAWEST-Geschäftsführung, Marls Bürgermeister Thomas Terhorst und weitere Gäste feierten bei einem Richtfest die bisherigen Fortschritte des Neubauprojekts. „Mit rund 4.200 Wohnungen ist Marl der größte VIVAWEST-Standort im Kreis Recklinghausen. Hier investieren wir bereits seit Jahren in die energetische Bestandsmodernisierung. Heute erweitern wir unsere Aktivitäten und legen den Grundstein für ein Projekt, mit dem wir dringend benötigen, zusätzlichen Wohnraum schaffen und den lokalen Wohnungsmarkt entlasten“, sagte Sandra Wehrmann, Vorsitzende der VIVAWEST-Geschäftsführung. In den kommenden zwei Jahren entstehet ein modernes Quartier mit unterschiedlichen Wohnungsgrößen und Finanzierungsarten. „Für VIVAWEST ist dieses Projekt etwas Besonderes, da wir neben den Wohnungen auch Einfamilienhäuser zur Miete bauen, die zum Teil öffentlich gefördert errichtet werden. Wir bedanken uns bei der Stadt Marl und dem Kreis Recklinghausen für die Unterstützung und die Bereitstellung von Fördermitteln, mit denen wir mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen können“, führte Sandra Wehrmann weiter aus. 

Kommune hat den Bau-Turbo gezündet

Marls Bürgermeister Thomas Terhorst und Dominik Schad, Kreisdirektor für den Kreis Recklinghausen, betonten, dass die Kommune „den Bau-Turbo für schnellere und effizientere Bauvorhaben gezündet“ habe. Besonders die Einfamilienhäuser würden nach der Fertigstellung Familien, auch mit mittlerem oder geringem Einkommen, ein Zuhause bieten.

Auf dem rund 18.000 Quadratmeter großen Areal an der Dr. Klausener-Straße laufen die Bauarbeiten an den fünf dreigeschossigen und unterkellerten Mehrfamilienhäusern auf Hochtouren. Die Grundrisse der 51 barrierearmen und hochwertig ausgestatteten Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen sprechen mit Wohnflächen von rund 53 bis 105 Quadratmetern Singles, Senioren, Paare und Familien an. Hinzu kommen die 30 Einfamilienhäuser, die jeweils über fünf Zimmer und 115 Quadratmeter Wohnfläche verfügen. Der Baubeginn dieser Häuser sei für dieses Frühjahr geplant. Sämtliche Gebäude seien hochwertig ausgestattet und werden regenerativ per Luft-Wasser-Wärmepumpe versorgt. Zudem werden auf den Dächern Photovoltaik-Anlagen installiert, sodass Mieter perspektivisch den dort erzeugten Strom nutzen können. Für die PKW der künftigen Mieter errichtet VIVAWEST auf dem Grundstück 112 Außenstellplätze und 21 Garagen. 

Kreis Recklinghausen gibt fünf Millionen Euro

Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist derzeit für Ende 2027, der Erstbezug für Anfang 2028 vorgesehen. Die 16 öffentlich geförderten Einfamilienhäuser zur Miete richten sich an Familien mit mittlerem oder geringem Einkommen. Um dies zu ermöglichen, hat der Landkreis Recklinghausen gut fünf Millionen Euro an Fördergeldern bewilligt.

VIVAWEST bewirtschaftet in Marl derzeit mehr als 4.200 Wohnungen. Das Neubaugrundstück im liegt zentral im VIVAWEST-Quartier „Alt-Hüls, Grüne Mitte“, wo das Gelsenkirchener Wohnungsunternehmen mehr als 500 Wohnungen bewirtschaftet. Geschäfte des täglichen Bedarfs sowie das Stadtteilzentrum Marl-Hüls sind fußläufig erreichbar. Die Autobahnen A52 und A43 sind schnell erreicht und bieten eine sehr gute Anbindung an den Chemiepark Marl und das gesamte Ruhrgebiet sowie das Münsterland. 
 

Redaktion (allg.)

Pixabay/ Mohamed_hassan
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