Quartier in Nordhorn entsteht

Ob Metropole oder Peripherie, in Deutschland wächst der Bedarf an zukunftsfähigen Wohnimmobilien. Die Quartiersentwicklung ist ein relevanter Aspekt im Städtebau und in der Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum für verschiedene Ansprüche. Ein Beispiel für eine solche Entwicklung ist das Quartier „Wohnpark an der Kanalallee“ im niedersächsischen Nordhorn (Grafschaft Bentheim).

 

Das Quartier „Wohnen an der Kanalallee“ im niedersächsischen Nordhorn ist eines der herausragenden Bauprojekte der kommenden Jahre in der Stadt. Visualisierung: © Büter Bau
Das Quartier „Wohnen an der Kanalallee“ im niedersächsischen Nordhorn ist eines der herausragenden Bauprojekte der kommenden Jahre in der Stadt. Visualisierung: © Büter Bau

Insgesamt entstehen in dem Quartier am Nordhorn-Almelo-Kanal, nur zwei Kilometer von der Fußgängerzone entfernt, 77 Eigentumswohnungen, 66 Reihenhäuser, 16 Halbhäuser, sechs Einfamilienhäuser und 27 Wohnungen im geförderten Wohnungsbau.

Mit der gesamten Fertigstellung wird 2024 gerechnet. Das Projektvolumen liegt im zweistelligen Millionenbereich. Projektentwickler und Bauträger ist die G. Büter Bauunternehmen GmbH (Büter Bau) aus Ringe.

Immobilienentwicklungen auch an B- und C-Standorten interessant

Die hohe Nachfrage und die bisherigen Investments privater und institutioneller Anleger zeigen laut dem Projektentwickler die Bedeutung des Quartiers „Wohnpark an der Kanalallee“. Regionale Bauprojekte hätten eine enorme Zugkraft, und gerade die Vernetzung des Bauträgers/Projektentwicklers in dieser Region sei ein großer Vorteil.

Die geographische Lage der Grafschaft Bentheim, in unmittelbarer Nähe zu den Niederlanden, rückt das Gebiet in eine zentrale Lage auf dem Europäischen Binnenmarkt. Insbesondere mit der Wirtschaft der Niederlande bestehen enge Verflechtungen. Ebenso liegt die Region im Einzugsgebiet der Region Münster-Osnabrück.

Mehrwert: Anschluss an die Nahwärme

Laut Projektentwickler seien an entwicklungsstarken Standorten Wohnungen und Häuser sehr begehrt. Rein aus dem Bestand heraus könnten diese Bedürfnisse nicht gedeckt werden.

Der Fokus beim Quartier „Wohnpark an der Kanalallee“ liegt auf der Nahwärmeversorgung. Durch den Anschluss an die Nahwärme sinken die Kosten der neuen Heizungstechnik, und die Anlage wird mit dem höchstmöglichen bauphysikalischen Standard im Förderkatalog der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) errichtet. Daher müssen sich die Mieter und Eigentümer im neuen Quartier auch keine Gedanken über die CO2-Steuer oder andere energiepolitische Veränderungen machen.

Im Einsatz: die neue 5G-Technologie

Der hohe Mobilfunkstandard 5G soll zu einer hohen Lebensqualität und Sicherheit im altersgerechten, barrierearmen Wohnraum beitragen. So wird das angestrebte „Ambient Assisted Living“-Konzept durch die Geschwindigkeit und Stabilität des modernen Mobilfunkstandards gefördert, um das alltägliche Leben älterer und auch behinderter Menschen situationsabhängig und unaufdringlich unterstützen.

Der Projektentwickler errichtete ein 5G-Campusnetz, um das ‚Building Information Management‘ weiterzuentwickeln und den Schritt in die digitale Zukunft der Bauwirtschaft zu ermöglichen. Die Daten auf der Baustelle werden laufend über hochauflösende, stationäre 3D-Scanner im Innen- und Außenbereich erfasst und sofort an das BIM-Modell übermittelt. Damit ist der Austausch der Modelldaten zwischen Büro und Baustelle in Echtzeit durch das Campusnetz jederzeit sichergestellt“, erläutert der Bauunternehmer.

Quelle: G. Büter Bauunternehmen GmbH

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