Das Bauprojekt ist Teil einer Gesamtquartierentwicklung auf dem ehemaligen Kasernenareal. Bei den Wohnungen handelt es sich um sozial geförderten Wohnraum.
Die Gebäude werden im Nokera-System in Holzhybridbauweise mit Treppenhauskomponenten aus Stahlbetonfertigteilen sowie Außen- und Innenwänden in Holztafelbauweise errichtet. Die Bäder werden als komplett vorgefertigte Raumzelle auf die Baustelle geliefert und per Kran an die entsprechende Stelle gesetzt. Die Ausstattung der Wohnungen umfasst Einbauküchen, Fußbodenheizung, bodentiefe Fenster, Balkone sowie Raumcontroller zur Steuerung von Heizung, Licht und Sonnenschutz. Die Gebäude sind mit Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach ausgerüstet und werden mittels Fernwärme beheizt. Ihre Fertigstellung ist spätestens im September 2027 vorgesehen.
Die Beauftragung erfolgt im Zuge eines Abrufs aus der Rahmenvereinbarung 2.0 für serielles und modulares Bauen des Spitzenverbands der Wohnungswirtschaft GdW. Die Rahmenvereinbarung ist eine Branchenvereinbarung, die Wohnungsunternehmen den Zugang zu standardisierten und vorgefertigten Wohnungsbau-Konzepten ermöglicht.
Der GdW hat für diese Vereinbarung in einem aufwendigen Verfahren im Jahr 2023 die 25 besten seriellen und modularen Wohnungsbaukonzepte von 20 Bietern ausgewählt. Durch die Vereinbarung und die darin angebotenen, durchgeplanten Konzepte mit festgeschriebenen Baukosten über fünf Jahre ergeben sich Kosten- und Zeitvorteile für die Mitglieder des GdW. Diese erhalten so die Möglichkeit, ihre Planungs- und Ausschreibungszeiten zu verkürzen und den Wohnungsbau schneller, kostengünstiger und mit hoher Qualität voranzutreiben.
Quelle: Nokera AG














