Spar- und Bauverein steht in NRW für bezahlbares Wohnen

Die größte Wohnungsbaugenossenschaft in Nordrhein-Westfalen zieht im Rahmen der Vertreterversammlung 2022 folgende Bilanz: Trotz coronabedingter Einschränkungen sowie schwieriger werdender Rahmenbedingungen erzielte das Unternehmen das seit Jahren beste Geschäftsergebnis 2021 - und dies bei hohen Investitionen in Neubau und im Gebäudebestand sowie moderatem Mietpreisniveau.

Franz-Bernd Große-Wilde, Vorstandsvorsitzender Sparbau Dortmund, gratuliert zur bestandenen Ausbildung. Kevin Brenjo, Louis Müller, Michelle Bolze (HR Sparbau Dortmund), Franz-Bernd Große-Wilde (v.l.n.r.). © Spar- und Bauverein eG Dortmund
Franz-Bernd Große-Wilde, Vorstandsvorsitzender Sparbau Dortmund, gratuliert zur bestandenen Ausbildung. Kevin Brenjo, Louis Müller, Michelle Bolze (HR Sparbau Dortmund), Franz-Bernd Große-Wilde (v.l.n.r.). © Spar- und Bauverein eG Dortmund

Mit Fertigstellung des Wohn- und Geschäftshausensembles Königswall 44/46 per 01. Juli 2021, wurden im Berichtsjahr 1.400 qm Bürofläche und 36 attraktive City-Wohnungen dem Dortmunder Immobilienmarkt neu zugeführt. Ebenso agierte die Genossenschaft unverändert stadtbildprägend in der Großmodernisierung, insbesondere in den zusammenhängenden eigenen Wohnquartieren in Unionviertel, Althoffblock und Hostedde. Franz-Bernd Große-Wilde, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft, stellte in seiner Berichterstattung zudem die gelungene Schaffung neuen Wohnraums durch Ausbau/Aufstockung von Dachgeschossen vor: beispielsweise 28 per Dachaufstockung erbaute Wohnungen in Hostedde oder Ausbauwohnungen im Kreuzviertel, Lindemannstraße.

Vollvermietung und lang anhaltende Nutzungsverhältnisse

Das hohe Engagement in die Bewahrung und zeitgemäße Weiterentwicklung der Wohnqualität hat auch in 2021 Wirkung gezeigt: Lang anhaltende Nutzungsverhältnisse, eine geringe Fluktuation von nur 6,4% im Zusammenspiel mit einer vom Nachfrageüberhang geprägten Vollvermietung sind Ausdruck der Wohngebäudeattraktivität und Beleg des Vertrauens in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Angesichts bedrohlicher allgemeiner Preissteigerungen setzt Spar- und Bauverein mit einem durchschnittlichen Nettomietpreisniveau von 4,99 Euro/qm/Monat in 2021 Gegenakzente, zielt auf mietpreisdämpfende Ausstrahleffekte etwa bei Aufstellung des qualifizierten Mietpreisspiegels für das Stadtgebiet.

Klimaneutralität als strategische Zukunftsaufgabe

Bei Beratung mit der Vertreterschaft nahm das bundespolitisch definierte Ziel einer Treibhausgasneutralität bis 2045 großen Raum ein. Denn gemäß Sparbau-Klimapfadberechnung wäre zur Erreichung nicht nur ein Wohngebäudeinvestment von mehr als 1,5 Mrd. Euro notwendig, noch fehlen über die weltweite Forschung und Entwicklung technische Lösungen, damit die grenznutzeneffiziente Transformation von Energiesystemen und Gebäudesubstanz überhaupt gelingen kann.

Doch auch geringinvestive Maßnahmen 2021 führten in die richtige Richtung einer Zielerreichung: In Kooperation mit der envi Ingenieur- und Beratungsgesellschaft mbH Witten hat es allein durch Optimierung der Heizungseinstellung für 423 Wohnungen geklappt, die Emission von 291 Tonnen CO2 einzusparen.

Dividendenausschüttung in Höhe von 4%

Bei etwa 12.000 Wohnungen im Großraum Dortmund halten ca. 21.000 Genossenschaftsmitglieder rund 29.000 Geschäftsanteile im Wert von jeweils 1.300 Euro.

Quelle: Spar- und Bauverein eG Dortmund

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