Von der Plattenbau-Anlage zum Vorzeige-Quartier
Neun Wohnhäuser standen um 2017 meistenteils leer und waren in einem desolaten Zuszand. Inzwischen wurden über 100 Wohnungen saniert und auch komplett vermietet, ein großer Spielplatz angelegt, die gesamte Infrastruktur des Geländes erneuert.
Neue Heizungsanlage arbeitet nach neuester Brennwerttechnik und erzeugt gleichzeitig Strom
Auf allen Dächern befinden sich Solarmodule, die ebenfalls Strom produzieren. Als Vorteil für die Mieter gibt es die Möglichkeit, günstigen ökologischen Strom zum niedrigsten Tarif zu beziehen.
Im Inneren warten die Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen mit praktischen Grundrissen und modernen Bädern auf, die über viel natürliches Licht in allen Räumen verfügen. Barrierefreie Apartments im Hochparterre ermöglichen zudem eine Mehrgenerationen-Nachbarschaft.
Von den großzügigen Balkonen sowie den eigenen Gärten im Erdgeschoss eröffnet sich der Blick einerseits auf den grünen Innenhof, der mittlerweile neu bepflanzt wurde und dank der zahlreichen Obstbäume an eine Parkanlage erinnert. Andererseits liegt das nur 40 Minuten von Berlin entfernte Vorzeigequartier mitten im Brandenburger Fläming und bietet eine einzigartige Nähe zur Natur direkt vor der Tür.
Im parkähnlichen Außenbereich wird es einen Mehrgenerationen-Spielplatz und einen Naschgarten geben. Der Bau einer Kindertagesstätte für bis zu 60 Kinder und die Erneuerung eines alten ehemaligen Konsums, als Mittelpunkt der Wohnanlage, der Raum für einen Lebensmittelhändler, einer Bäckerei mit Cafe und für weitere Dinge des täglichen Bedarfs bietet, ist ebenfalls in Planung.
250 Obstbäume für Brücker Naschgarten
Biotop für die Tier- und Pflanzenwelt direkt vor der Haustür
Am 11. Mai wurden feierlich 100 Obstbäume gepflanzt. Damit wächst der Obstbaumbestand, bestehend überwiegend aus Apfel-, Birnen-, Pflaumen- und Kirschbäumen, auf nunmehr 250 Exemplare. Die gepflanzten Apfelbäume bestehen aus 50 verschiedenen Sorten, die zu unterschiedlichen Jahreszeiten Früchte tragen. In Zukunft sollen für jedes im Quartier geborene Kind einen Obstbaum gepflanzt werden.
Die Baumpflanzaktion folgt dabei ganz dem ökologisch-nachhaltigen Konzept der Wohnanlage. In Zukunft sollen auch Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren und Johannisbeeren für gesunde Naschereien während der Erntezeiten sorgen.
„So stetig wie die Obstbäume wachsen werden, so soll auch das Wohngebiet wachsen und sich entwickeln.", wünscht sich der Brücker Bürgermeister Matthias Schimanowski.
Auch MdB Dr. Saskia Ludwig freut sich über die Entwicklung des Vorzeigequartiers: „Originell, nachhaltig und metropolennah. In Brück entsteht ein Megabeispiel für zeitgemäßes Wohnen. Die Erweiterung des Naschgartens mit 100 neuen Obstbäumen rundet das Konzept der Anlage ‚Wohnen in Brück‘ ab und macht dieses Quartier zu einem besonderen Wohlfühlort für seine Bewohner. Die technische Ausstattung der Wohnungen und der Versorgungsanlagen setzt Maßstäbe und zeigt, dass es keine Utopie ist, Mietwohnungen für jeden Geldbeutel zu errichten, wenn man der Kreativität der Projektentwickler freien Lauf lässt. In Sachen Neubau können Potsdam und Berlin sehr gut von Brück lernen, dass Ökologie und Ökonomie auch beim Wohnungsbau einander nicht ausschließen.“
Fakten zu „Wohnen in Brück“, Brück-Ausbau, 14822 Brück, Brandenburg
Gesamtanlage: Insgesamt 9 Wohnhäuser mit 240 Wohnungen, ein ehemaliger Konsum, 100 Garagen, 250 Pkw – Stellplätze
Wohnungstypen: 1-, 2-, 3- und 4-Zimmer-Wohnungen mit 36 bis 75 qm
Ausstattung: Design-Vinylboden in den Wohnräumen; Bad und Küche mit Markenartikeln ausgestattet und gefliest; Duschbad; alle Räume natürlich belichtet; separater Kellerraum; Balkon; modernes Blockheizkraftwerk; zum Teil Einbauküchen.
Besonderheiten: Naschgarten, Abenteuerspielplatz, barrierefreie Parterrewohnungen, Solarstrom, Hausmeister- und Verwaltungsbüro vor Ort, Lage im Grünen.
In Zukunft: Vermietung der verbleibenden 64 Einheiten, Schaffung eines Quartiersladens, eines Cafés, einer Kita und eines Mehrgenerationenspielplatzes, weitere Obstbaumpflanzungen.
Das gesamte Projekt hat ein Volumen von nicht weniger als 11 Millionen Euro.
Quelle und mehr Informationen: www.wohneninbrueck.de












