Zwei Reihenhäuser pro Tag: Modulbau macht's möglich

Die Hilfswerk-Siedlung GmbH (HWS) baut in Kooperation mit der Deutschen Reihenhaus AG (DRH) 26 Einfamilienhäuser zur Vermietung in Blankenfelde-Mahlow.

Im Wohnpark Tiliastraße in Blankenfelde-Mahlow schweben Wände und Decken ein für das Projekt „145 m² Familienglück“. FOTO: Deutsche Reihenhaus
Im Wohnpark Tiliastraße in Blankenfelde-Mahlow schweben Wände und Decken ein für das Projekt „145 m² Familienglück“. FOTO: Deutsche Reihenhaus

Hochbauarbeiten gestartet

Auf 8.000 qm Fläche entsteht im direkten Berliner Umland in Blankenfelde-Mahlow ein neues Wohnquartier. die Hochbauarbeiten wurden am 22. Februar durch den Bauherrn, das Wohnungsunternehmen, die Hilfswerk-Siedlung GmbH (HWS), gestartet. Das ausführende Bauunternehmen, die Deutsche Reihenhaus AG brachte zum Baustart ein acht Tonnen schweres und zwölf Meter langes Wandelement eines Reihenhauses „145 m² Familienglück“ millimetergenau vom Lkw per Kran an seinen Bestimmungsort. Auf diese Art und Weise gelingt es, zwei Häuser pro Tag zu errichten.

Die Mieten für die neuen Bewohner:innen sollen bei 10 Euro netto kalt pro Quadratmeter liegen. Mit der Quartiers-Errichtung in der Tiliastraße ist der bundesweit tätige Bauträger aus Köln beauftragt. Das Unternehmen wird der HWS das gesamte Objekt schlüsselfertig übergeben. Durch die nachweislichen Vorteile der seriellen Bauweise fallen lange Wartezeiten bei der Planung und dem Bau weg.

Gebaut werden Reihenhäuser, die bis zur Gartenbox durchkonzipiert sind, samt 52 Pkw-Stellplätzen, umbauten Müllplätzen und einer gemeinschaftlichen Nahwärmeanlage. Die Fertigstellung ist gut ein Jahr nach Baubeginn vorgesehen. Innerhalb dieser straffen Bauzeit werden alle notwendigen Bodenaufbereitungsarbeiten, Trockenzeiten, Fassadenarbeiten und das Anlegen der Außenanlagen erfolgen.

Eine Technikzentrale versorgt den gesamten Wohnpark

Die HWS und die DRH setzen bei ihren Wohnparks auf eine intelligente Gesamt-Architektur und ein umfassendes Versorgungskonzept. In einer handelsüblichen Garage befinden sich alle benötigten technischen Geräte. Das ist nicht nur ökologischer und ökonomischer, sondern schafft auch mehr Platz in jedem Zuhause.

Wichtiger Bestandteil der Technikzentrale ist das Blockheizkraftwerk. Es erzeugt Strom und Wärme direkt vor Ort. Diese Kraft-Wärme-Kopplung des BHKWs produziert die Wärmegrundlast des gesamten Wohnparks. Ein BHKW funktioniert so simpel wie effizient. Ein hochmoderner gasbetriebener PKW-Motor treibt einen Generator zur Stromerzeugung an. Die dabei entstehende Wärme wird weiterverwendet. Die gleichzeitige Nutzung der Strom- und Wärmeerzeugung ermöglicht eine hohe Effizienz der Energienutzung. Bei konventionellen Lösungen beträgt der Verlust bis zu 72 %, bei Blockheizkraftwerken lediglich 13 %. Die dabei entstehende Wärme wird weiterverwendet.

Zu Spitzenzeiten wird ein Gas-Brennwert-Kessel hinzugeschaltet.

Von der Technikzentrale werden alle Häuser mit Kaltwasser versorgt. Eine Wärmeübergabestation in jedem Haus erwärmt das Trinkwasser vor Ort.

Alle Einheiten werden zentral mit einem Telefon- und Internetanschluss versorgt. Aus der Technikzentrale werden alle Bewohnerinnen und Bewohner mit Fernsehen versorgt.

Mehr Infos zum Projekt Reihenhäuser zur Miete der Deutschen Hilfswerk Siedlung

Quelle: Deutschen Reihenhaus AG

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